Projektland: Uganda

Nothilfe für Flüchtlinge aus dem Südsudan

Zeitraum:  Jan. 2014 - Jun. 2014

Form der Hilfe: Medizinische Not- und Katastrophenhilfe, Hilfsgüterverteilung

Der Ausbruch neuer Kämpfe im Südsudan kam plötzlich und unerwartet. Nach einem vierzig Jahre anhaltenden Bürgerkrieg, hatte der jüngste Staat der Welt erst 2011 seine Unabhängigkeit vom Sudan erlangt. Menschen, die das Land während des Kriegs vor über 30 Jahren verlassen hatten, waren vor Kurzem in ihre alte Heimat zurückgekehrt.

Ausgehend von politischen Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Juba, nahm der aktuelle Konflikt innerhalb kurzer Zeit auch ethnische Dimensionen an. Mehr als zehntausend Südsudanesen haben ihr Leben verloren, hunderttausende flohen in sichere Gebiete und angrenzende Staaten.

Ein Großteil suchte Schutz im Norden des kleinen Nachbarlands Uganda, wo sie in alten Flüchtlingslagern aus der Zeit des sudanesischen Bürgerkriegs Asyl fand. Laut dem UNHCR erreichen täglich zwischen 2.000 und 3.000 Neuankömmlinge die Grenzen. Vorwiegend handelt es sich dabei um Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie Frauen.

Im Auffanglager Ocea hat humedica gemeinsam mit der Partnerorganisation Medical Teams International die medizinische Versorgung der Flüchtlinge übernommen. Das ursprünglich für 400 Personen ausgelegte Lager beherbergt zeitweise über 5.000 Menschen. Angesichts dieser Überlastung ergänzen umfassende Verteilungen von Nahrungsmitteln und Moskitonetzen die Hilfsmaßnahmen von humedica.

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