Projektland: Sri Lanka

Tsunami Hilfe 2004

Zeitraum:  Dez. 2004 - Apr. 2014

Form der Hilfe: Hilfsgüterverteilung, Medizinische Not- und Katastrophenhilfe, Wiederaufbau

Ein Seebeben vor der Küste Sumatras löste am 26. Dezember 2004 eine Flutwelle aus, die auch in den Küstenregionen Sri Lankas weitreichende Verwüstungen anrichtete. Häuser wurden zerstört, viele verloren alles, was sie hatten und schlimmer noch, zehntausende Menschen kamen ums Leben.

Schon einen Tag nach der Katastrophe erreichte das erste medizinische humedica-Einsatzteam Sri Lanka, um die teilweise schwerverletzten Flutopfer in den betroffenen Gebieten zu versorgen. In den kommenden Monaten betreuten weitere Ärzteteams von humedica insgesamt mehr als 18.000 obdachlose Menschen rund um die Hafenstadt Point Pedro im Nordosten der Jaffna-Halbinsel.

Für etwa 8.000 betroffene Familien bedeuteten die anschließenden Verteilungen von Überlebenspaketen mit Nahrungsmitteln, Decken, Wasserdesinfektionstabletten, Kochgeschirr und Moskitonetzen ein Stückchen Sicherheit in der Zeit der Krise.

Mit weiteren Hilfsgüterlieferungen von Medikamenten, Verbandsstoffen, Zelten und anderen Artikeln, wie auch durch die Anschaffung mehrerer Wassertankwägen zur Trinkwasserversorgung konnten wir dazu beitragen, die Gesundheit und die Lebensumstände der Flutopfer in den betroffenen Gebieten Jaffnas zu verbessern.

Im Rahmen der humedica-Wiederaufbauprojekte nach dem Tsunami gelang es uns, in der Region um Point Pedro mehr als 1.000 Häuser für Familien neu zu errichten, sowie mehrere Schulgebäude, ein Hospital, ein Gemeindezentrum und einen Kindergarten zu renovieren oder wiederaufzubauen.

1.250 Fischer erhielten von uns neugebaute Boote, nachdem die Flutwelle ihr Arbeitsgerät zerstört und damit ihre Lebensgrundlage geraubt hatte.

Um die Not der betroffenen Menschen aus dem Flutgebiet längerfristig lindern zu können, wurden darüber hinaus etwa 5.000 bedürftige Familien aus dem Flutgebiet in das humedica-Familienpatenschaftsprogramm aufgenommen und so lange betreut, bis sie ihren Alltag wieder ohne fremde Unterstützung meistern konnten.

Berichte über unsere Arbeit in diesem Projekt

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