Projektland: Simbabwe

Humanitäre Hilfe in Manikaland

Zeitraum:  Aug. 2008 - Jan. 2010

Form der Hilfe: Hilfsgüterlieferung, Versorgungshilfe

Eine folgenreiche Landreform und Hyperinflation stürzten Simbabwe in eine ökonomische, politische und humanitäre Krise. Tägliche Preissteigerungen machten ohnehin knappe Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung des Landes nach und nach unerschwinglich.

Die marode Infrastruktur spiegelte sich auch in einer alarmierend schlechten medizinischen Versorgung in fast allen Teilen Simbabwes wieder. Krankenhäuser konnten ihre Patienten nicht mehr behandeln, da keine Medikamente und kein Personal mehr zur Verfügung standen.

Unmittelbar nach einer breit angelegten Erkundungsmission, bei der die dringendsten Bedarfe im Land ermittelt wurden, begann humedica mit der Entsendung von Medikamenten und Hilfsgütern, um die medizinische Versorgung in der östlichen Provinz Manikaland wieder aufzubauen.

Über zwei Jahre konnte dadurch in verschiedenen Projektphasen in 15 Missionskliniken von Manikaland mit Medikamenten und medizinischen Bedarfsgütern die Grundausstattung wiederhergestellt werden.

Nach dem Ausbruch einer Cholera-Epidemie Ende 2008, versorgte humedica die Krankenhäuser mit Cholera-Medikamentenkits, um die Behandlung der zahlreichen Cholerapatienten sicherstellen zu können.

Mit Grundnahrungsmitteln und speziellen Nahrungsmitteln sollte die Spirale zwischen Mangelernährung und Krankheit bei Unterernährten und chronisch Kranken durchbrochen werden.

Zu den vielfältigen Hilfsbemühungen von humedica in Simbabwe zählten darüber hinaus Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten von Ambulanzfahrzeugen und medizinischen Geräten, sowie medizinische Schulungen von einheimischem Klinikpersonal.

Berichte über unsere Arbeit in diesem Projekt

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