Projektland: Niger

Unterstützung des Behindertenzentrums in Maradi

Zeitraum:  Feb. 2016 - Aktuell

Form der Hilfe: Internationale Langzeitprojekte

Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von nur knapp über 500 Euro im Jahr, gehört der Niger zu den ärmsten Ländern der Welt. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet das ein Leben in schwerer Armut, geprägt von Ernährungsunsicherheit und gesundheitlichen Risiken.

Noch stärker wirken sich diese problematischen Lebensumstände auf Menschen mit Behinderungen aus, die kaum eine Chance haben selbst für ihr Überleben zu sorgen und dadurch häufig auf Almosen von Angehörigen oder Fremden angewiesen sind

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation „Hosanna Institut du Sahel“ unterstützt humedica rund 30 Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen in einem Behindertenzentrum in der Stadt Maradi. Dort haben die Betroffenen die Möglichkeit ihren Lebensunterhalt durch das Erlernen handwerklicher Fähigkeiten und den Verkauf ihrer selbstgemachten Produkte selbst zu erwirtschaften.

Neben der intensiven Betreuung durch ihre Ausbilder, erhalten die Männer und Frauen im Zentrum eine tägliche Mahlzeit und lernen bei Bedarf Lesen und Schreiben. Die Hilfsmaßnahmen sichern die Existenzgrundlage der Betroffenen und entlasten so deren Familien, die häufig selbst um ihren Lebensunterhalt ringen müssen.

Dass diese dringend benötigte Hilfe umgesetzt werden kann, liegt namentlich an der Stiftung Dominikus-Ringeisen-Werk, die die Finanzierung für die Hilfsmaßnahmen in Maradi stellt.

Berichte über unsere Arbeit in diesem Projekt

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