Projektland: Irak

Nothilfe für Kriegsopfer im Irak

Zeitraum:  Mär. 2003 - Sep. 2004

Form der Hilfe: Hilfsgüterverteilung, Medizinische Not- und Katastrophenhilfe, Wiederaufbau

Bereits als sich der Krieg im Irak Anfang des Jahres 2003 abzeichnete, begann humedica mit den Vorbereitungen eines Hilfseinsatzes zur Versorgung von Flüchtlingen.

In den darauf folgenden Monaten weitete sich dieses Engagement zu einem umfangreichen Hilfsprojekt für Kriegsopfer im Norden des Iraks aus.

Insgesamt 13 medizinische Teams von humedica konnten weit über 10.000 Kranken und Hilfsbedürftigen in Flüchtlingslagern und Dörfern in der Region Makhmur mit ärztlicher Versorgung beistehen. Für die vielen Patienten bedeutete die Hilfe unserer medizinischen Einsatzkräfte häufig die einzige Möglichkeit für eine ärztliche Behandlung.

Zahlreichen Bedürftigen, darunter Waisenkinder, Behinderte, alte und arme Menschen, sowie Flüchtlinge und Straßenkinder, konnten wir dringend benötigte Hilfsgüter wie Kleidung und Lebensmittel für ihre tägliche Versorgung übergeben.

Vier schwerkranke oder schwerverletzte Kinder wurden zu Spezialbehandlungen in die USA ausgeflogen, wo sie erfolgreich operiert werden konnten.
Verschiedene Hilfsorganisationen, die ebenfalls im Irak tätig waren, versorgten wir mehrfach mit Medikamenten, um Engpässen in der medizinischen Versorgung vorzubeugen.

Mit dem Aufbau und der Renovierung von insgesamt elf Schulen und einem Kindergarten in verschiedenen Orten, sollte den Kindern und Jugendlichen in der Region die Möglichkeit gegeben werden, unter den widrigen Umständen dieser Zeit ihre Ausbildung fortsetzen zu können.

Auch der Anschluss an das Strom- und Wassernetz für ein ganzes Dorf, der Bau von Sport- und Spielplätzen, sowie Fortbildungsmaßnahmen für irakische Lehrer und die Ausstattung verschiedener Einrichtungen mit Büro- und Ausrüstungsgegenständen sollten dafür sorgen, dass die Menschen einen normalen, geregelten Tagesablauf wieder aufnehmen konnten.

So gelang es uns, durch unsere Hilfe nicht nur ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen, sondern auch den Menschen Hoffnung in ihrer aussichtslosen Lage zu bringen.

Berichte über unsere Arbeit in diesem Projekt

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