PROJEKTLAND: Pakistan

Hilfe nach den Überflutungen in Pakistan

Auch rund zwei Monate nachdem die heftigsten Regenfälle der letzten Jahrzehnte in Pakistan mehr als 1.300 Todesopfer gefordert haben, ist die Lage vor Ort noch immer dramatisch. Vielerorts fließt das Wasser nur sehr langsam ab und bedeckt weiterhin große Flächen des Landes. Millionen mussten ihr zuhause verlassen und haben ihre Existenz verloren. UNO und Behörden sprechen von einer Katastrophe epischen Ausmaßes. Besonders betroffen sind die Regionen Belutschistan, Rajanpur und Sindh sowie der Norden des Landes. humedica ist über den örtlichen Partner Pak Mission Society vor Ort und hilft mit Lebensmitteln und dem Nötigsten, was die Menschen in der jetzigen Situation brauchen. Außerdem unterstützen ehrenamtliche humedica-Ärzte die Mediziner vor Ort bei der Behandlung der Menschen. Denn acht Millionen Menschen sind auf medizinische Versorgung angewiesen. Gleichzeitig sind viele Gesundheitsstationen zerstört und nicht einsatzfähig.

Die Situation ist schlimmer als bei der Jahrhundertflut 2010, sagen Experten. Ganze Landstriche stehen noch immer unter Wasser. Straßen, Eisenbahnen, Schulen und andere wichtige Infrastruktur sind zerstört. Ein Drittel des Landes waren überflutet – noch immer sind 20 Millionen Menschen in Pakistan auf humanitäre Hilfe angewiesen.  Viele campieren auf der Straße, auf Bahndämmen unter freiem Himmel. humedica war über den örtlichen Partner PMS auch schon vor der Katastrophe in den betroffenen Regionen vertreten und verteilt aktuell Lebensmittel und andere Dinge, die die Menschen zum Überleben brauchen. Auch provisorische Flüchtlingslager werden von uns mitversorgt. Darüber hinaus unterstützen unsere ehrenamtlichen Ärzte die Mediziner vor Ort bei der Behandlung der Menschen.

Wie hilft humedica?

  • Durch die Verteilung von Lebensmitteln und dem Nötigsten zum Leben
  • Mit medizinischer Versorgung durch humedica-Ärzte
  • Nach der akuten Katastrophe: Unterstützung dabei, die Existenzen wieder aufzubauen und eine Lebensgrundlage für die betroffenen Menschen zu schaffen

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