PROJEKTLAND: Niger

Ernährung sichern in Niger

Niger gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. 76 Prozent der Bevölkerung leiden Hunger. Verstärkt wird die Situation durch den Klimawandel, bewaffnete Konflikte und den Krieg in der Ukraine. Gemeinsam mit dem Partner „Hosanna Institut du Sahel“ (HIS) kümmert sich humedica seit vielen Jahren in der Klinik in Kollo vor allem um die Gesundheit von Frauen und Kindern. Deutlich weniger Babys sterben bei der Geburt, seit es die Klinik gibt. Kinder, die unterernährt sind, kommen durch hochkalorische Zusatznahrung wieder zu Kräften. Außerdem führt die Klinik Aufklärungs- und Impfkampagnen durch. humedica unterstützt die Menschen außerdem mit Lebensmittelpaketen. Durch verbessertes Saatgut und Ziegen sollen die Menschen außerdem langfristig eine Perspektive bekommen, sich und andere auch künftig mit Lebensmitteln zu versorgen.

Die Situation

Das westafrikanische Land Niger liegt in mitten von Krisenherden. Bewaffnete Konflikte in den Nachbarstaaten Nigeria, Burkina Faso und Mali haben auch Konsequenzen auch dort. Viele Menschen flüchten vor den Konflikten über die Grenze in den Niger. Das hat Auswirkungen auch auf die heimische Bevölkerung. Niger gilt als eines der ärmsten Länder der Welt – viele Menschen leiden Hunger. Der Klimawandel und steigende Preise infolge des Ukrainekrieges verschärfen die Situation zusätzlich. humedica leistet mit seinen Partner „Hosanna institut du Sahel“ (HIS) und „Adkoul“ akute Hungerhilfe rund um Kollo im Süden des Landes und Tillia, direkt an der Grenze zu Mali. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf Frauen und KIndern, die von der Situation besonders betroffen sind.

Wie hilft humedica?

  • medizinische Versorgung von Frauen und Kindern in der Klinik in Kollo
  • Verteilung von Lebensmittelpakaten an bedürftige Familien rund um Kollo und Tillia an der Grenze zu Mali
  • Ausgabe hochkalorischer Sondernahrung damit unterernährte Kinder wieder zu Kräften kommen
  • Schulungen für Mütter, damit sie wissen, wie sie ihre Kinder gut ernähren
  • Ausgabe von besserem Saatgut und Ziegen, damit Familien langfristig selbst in der Lage sind, sich und andere zu versorgen.

Schon mit 25 Euro versorgen Sie eine Familie in Tillia für eine Woche mit Grundnahrungsmitteln

50 Euro entsprechen dem Wert einer Ziege

Mit Saatgut für 100 Euro sichern Sie einer Familie langfristig das Überleben.

BERICHTE ÜBER UNSERE ARBEIT IN DIESEM PROJEKT