Kinder & Bildung

Immer wieder sind es die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft, die besonders unter Armut, Vernachlässigung und fehlenden Perspektiven leiden. Die Kinderhilfsprojekte von humedica setzen an diesen Punkten an und ermöglichen Jungen und Mädchen einen geschützten Raum zum Lernen und Spielen.

Rathusas Vater hat sie und ihre vier Ge-schwister frühzeitig verlassen. Ohne den familiären Halt rutschte Rathusas ältester Bruder in den Drogenhandel ab und musste ins Gefängnis. Als Rathusa im GROW-Center von humedica Lanka aufgenommen wurde, hatte sie Schwierigkeiten in der Schule. Sie war unmotiviert und es fiel ihr schwer, Ver-trauen zu fassen. Wenn sie heute vom GROW-Center spricht, fängt sie an zu strahlen:

»Ich danke humedica Lanka für die Unterstützung im Grow Center. Jetzt macht es mir wieder Spaß zu lernen

Ähnlich wie Rathusa geht es vielen Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mit den Kinder- und Bildungsprojekten begleitet humedica sie und ihre Familien auf dem Weg in eine bessere Zukunft. In Sri Lanka, Äthiopien, Indien, dem Kosovo und Brasilien sorgen wir nicht nur dafür, dass Kinder behütet aufwachsen und erneut Hoffnung schöpfen. Auch die Eltern werden durch einkommenschaffende Maßnahmen wie Schulungen unterstützt.

Beispielsweise in Bishoftu, südöstlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, nehmen die Eltern regelmäßig an den von humedica angebotenen Trainings zur Existenzgründung teil. Häufig arbeiten sie als Tagelöhner, doch von humedica erhalten sie das Rüstzeug, um sich eine eigene Existenz aufzubauen und die Versorgung ihrer Familie langfristig zu sichern. So wie Buzunesh.

Die ganzheitliche Familienhilfe hat sich bewährt: 80 Prozent der Familien, die im Anschluss an Taifun Haiyan auf den Philippinen drei Jahre von humedica unterstützt wurden, erwirtschaften heute ein höheres Einkom-men als vor der Katastrophe. Das eröffnet Perspektiven - auch für Kinder.

Sichern Sie bitte unsere Hilfe langfristig und planbar. Werden Sie Förderer und unterstützen Sie Familien wie die von Buzunesh!

Mit 61 Euro ermöglichen Sie monatlich den Kindergartenbesuch von zwei Kindern in Äthiopien sowie Schulungen und Startkapital für die Eltern. Ihr Engagement sorgt für bessere Bildungschancen und eine perspektivenreiche Zukunft!

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Grow Center in Sri Lanka

Herausforderungen sind im Bildungssektor in Sri Lanka ein tägliches Thema. In Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium versucht humedica Lanka mit außerschulischen Angeboten eine Lücke zu füllen. Das Bildungssystem in Sri Lanka baut auf das Eigenengagement der Eltern. Im Schulunterricht werden nur Grundlagen unterrichtet. Für Übungen müssen die Eltern ihre Kinder in meist teure Tutorenkurse schicken. Das können sie sich oft nicht leisten. Insbesondere in den ländlichen Gebieten Sri Lankas können die oft wirtschaftlich schwachen Familien ihren Kindern wenig bieten. Um den Kindern dennoch eine gute Bildung zu ermöglichen und einen geschützten Raum zum Lernen und Großwerden zur Verfügung zu stellen, betreut humedica Lanka neun GROW-Zentren. Dort werden 513 Kinder mit Bildungsangeboten, wie Englisch-, Naturwissenschaft-, Technik-, und Computerunterricht gefördert . Während der Ferienzeit bietet humedica Lanka spielerische Betreuungsangebote sowie Erste-Hilfe-Kurse an. Zusätzlich werden die Eltern für die Bedeutung von Bildung für bessere Zukunftschancen sensibilisiert und Fachlehrerinnen und Lehrer geschult.

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Familienprojekte in Äthiopien

Stellen Sie sich vor, Sie werden aus Ihrer Heimat – Ihrem gewohnten Umfeld – vertrieben: Sie müssen Ihr Hab und Gut zurücklassen und können kaum Ihre Kinder versorgen oder gar den Schulbesuch er-möglichen. So geht es Kuri und ihren Kindern, eine von je 30 Familien, die in Bishoftu, Jijiga und Kazanchis, den humedica Familienprojekten in Äthiopien, unterstützt werden. Die Familien an den drei Standorten haben mit ethnischer Vertreibung, Dürre, Wassermangel, beengten Lebensbedingungen im Slum und fehlenden Bildungseinrichtungen zu kämpfen. humedica engagiert sich daher in Äthiopien seit 2010 im Bereich Bildung: Für die Eltern bieten wir einkommensschaffende Maßnahmen, während wir den Kindern einen langfristigen Zugang zu Bildung bahnen, unter anderem im Kindergarten in Kazanchis oder im Rahmen von Nachhilfeunterricht, Theater-, Sport- und Computerklassen.

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Humedica-Kindertagesstätte in Brasilien

Aufgrund der instabilen politischen Situation, ist auch die wirtschaftliche Lage in Brasilien sehr angespannt. Dies spüren vor allem die Menschen in sozial benachteiligten Schichten. Um die Familien zu unterstützen und den Kindern Zukunftsperspektiven zu ermöglichen, betreibt unsere Tochterorganisation humedica Brasil bereits seit 1994 eine Kindertagesstätte. Dort erhalten sie Fürsorge, medizinische und psychologische Versorgung, ebenso wie eine Orientierung für ihr Leben. Aktuell werden täglich mehr als 100 bedürftige Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren, aus dem Distrikt Campo do Coelho der Stadt Nova Friburgo kommend, betreut und nehmen am Nachhilfeunterricht teil. Neben der gezielten Einzelförderung beinhalten die Angebote der Einrichtung Englisch- und Spanischunterricht sowie den Umgang mit Computern. Außerdem stehen sportliche Aktivitäten, basteln, spielen und lesen auf dem Programm.

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humedica-Kindertagesstätte im Kosovo

Krushe e Vogel, ein kleines Dorf mit 900 Einwohnern in der Nähe der kosovarischen Stadt Prizren, wurde während des Kosovokonflikts hart von den Gräueln des Krieges getroffen. Da fast alle Männer des Dorfes verschleppt wurden, standen die Witwen vor der Herausforderung, neben der Pflege von Haushalt und Kindern auch den Lebensunterhalt für die Familie erwirtschaften zu müssen.
Vor diesem Hintergrund errichtete humedica eine Kindertagesstätte in Krushe e Vogel, um die Betreuung von Mädchen und Jungen im Vorschulalter zu übernehmen und den Witwen dadurch den notwendigen Freiraum zu verschaffen, eine Arbeitsstelle anzunehmen oder im landwirtschaftlichen Bereich tätig zu werden.Heute besuchen 25-30 Kinder den humedica-Kindergarten von 8:00 bis 13:00 Uhr, bevor sie nach einer gemeinsamen warmen Mahlzeit wieder nach Hause gehen.
Zudem findet seit 2016 an drei Nachmittagen der Woche Englischunterricht für interessierte SchülerInnen der 7. und 8. Klassen inklusive Abschlussprüfung statt. Dieses Zertifikat hilft den Jugendlichen später bei der Bewerbung um einen Platz an einer weiterführenden Schule oder bei der Suche nach einer Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsstelle. Im Schuljahr 2018/2019 nehmen 24 Jugendliche dieses Angebot wahr.

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humedica-Schule in Indien

Noch immer ist es in Indien, vor allem auf dem Land, nicht selbstverständlich, dass ein Kind zur Schule geht. Schulbildung ist mit Kosten verbunden, die die Eltern häufig nicht aufbringen können. Sie haben oft selber keine Schule besucht und sind darauf angewiesen, sich als Tagelöhner, mit schlecht bezahlten Hilfsjobs oder als Fremdarbeiter im arabischen Raum über Wasser halten. Die Kinder müssen deshalb regelmäßig zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen.

Im indischen humedica-Kindergarten haben die Kinder ausreichend Raum zum Spielen. Foto: humedica

humedica India betreibt eine englischsprachige Schule in Krishnapuram, einem Ort im ländlichen Raum, nahe der Stadt Kolar Gold Fields im Bundesstaat Karnataka. Diese wird derzeit von knapp 300 Schülerinnen und Schülern besucht, die vornehmlich aus armen Bauernfamilien, sozialen Randgruppen und der sozialen Unterschicht stammen. Ziel des in der Umgebung einzigartigen Angebots der Schule ist es, die Kinder bereits im Vorschulalter an die Bildung heranzuführen und ihnen durch eine gute Schulausbildung bis zur siebten Klasse bessere Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Unter anderem stellt die Schule für extrem bedürftige Kinder aus finanzschwachen Familien die Schulutensilien zur Verfügung oder übernimmt sogar die Schulgebühren.

Rund um Kolar Gold Fields gibt es vielfältige Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Ausbildung. Die humedica-Schule will durch eine gute Ausbildung der Kinder ihren Teil für einen wirtschaftlichen Aufschwung der Region und damit auch einen besseren Lebensstandard der Menschen dort beitragen. Um die Sicherheit des Schulweges zu garantieren, werden die Kinder mit Schulbussen von zuhause abgeholt und zur Schule gefahren, sowie nachmittags zurück gebracht.

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