Medizinische Soforthilfe für Erdbebenopfer auf der Insel Sumatra - Hilfsmaßnahmen von humedica-Ärzteteam sind angelaufen

Nachdem vergangenen Montag die Philippinen von Überschwemmungen heimgesucht wurden, ereignete sich zwei Tage darauf auf der indonesischen Insel Sumatra eine weitere Katastrophe: schwere Erdbeben begruben Tausende von Bewohnern unter Trümmern. humedica entsendete Donnerstag eine Einsatzgruppe nach Padang, um den Opfern der Erdbebenkatastrophe medizinisch zu helfen.

Das Team besteht aus dem humedica-Arzt und Geschäftsführer des Instituts für Katastrophenmedizin, Dr. Tobias Kees (Tübingen), der langjährigen Leiterin des Gesundheitsamtes Sonthofen, Dr. Irmgard Harms (Bad Hindelang), der Krankenschwester Liesbeth Schorreels (Leest/Belgien) und dem Koordinator, Polizeihauptmeister Christian Batscheider (Oberjoch). Alle Einsatzmitglieder haben umfangreiche Auslandserfahrungen und sind mit Arzneimitteln, Verbandstoffen und medizinischem Sachbedarf zur Versorgung von 3.000 Patienten ausgestattet.

Die Beben ließen ganze Häuser in sich zusammenfallen. Foto: Reuters/Crack Palinggi

Das Erdbeben im Westen der Insel Sumatra hatte die Stärke 7,6 auf der Richterskala und erschütterte die Stadt Padang, in der 900.000 Einwohner leben. Die heftigen Erdstöße brachten nicht nur zahllose Wohnhäuser, sondern auch Schulen, Krankenhäuser, Moscheen und Hotels zum Einsturz. Tausende Bewohner liegen unter den Trümmern begraben.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versetzte ein zweites Erdbeben der Stärke 6,8 die Menschen erneut in Schrecken. Die Lage wurde mit diesem Beben noch dramatischer, Regen und das Fehlen von Geräten zur Bergung der Verschütteten erschweren die Rettungsaktionen zusätzlich. Das gesamte Ausmaß des Bebens ist immer noch nicht ersichtlich.

In Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation „Obor Berkat“ ist die Not- und Katastrophenhilfe inzwischen angelaufen. Die indonesische Tochter von „Operation Blessing“ hat zusammen mit humedica ein Krisenzentrum errichtet, von dem aus die Hilfsmaßnahmen koordiniert werden. Erste Hilfsgüterverteilungen konnten bereits erfolgreich durchgeführt werden.

Als Soforthilfe hat humedica zunächst 20.000 Euro bereitgestellt, um Verletzte und Kranke im Katastrophengebiet zu versorgen. Dies ist aber bei weitem nicht genug und um die Hilfsmaßnahmen fortsetzen zu können, bitten wir Sie unter dem Stichwort „Erdbeben Sumatra“ um Online-Spenden oder Einzahlungen auf das

Sonderkonto 4747
Stichwort „Erdbeben Sumatra
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Vielen Dank für jede Form der Unterstützung. Wir halten Sie mit weiterführenden, ständig aktualisierten Informationen auf unserer Website auf dem Laufenden.

Wie bereits beim Erdbeben in Idonesien 2006, hat Sandi Bartha von "Obor Berkat" (rechts im Bild) die Koordination der Hilfsnaßnahmen übernommen. Foto: humedica

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