Medizinische Soforthilfe für Erdbebenopfer auf der Insel Sumatra - humedica-Ärzteteam innerhalb weniger als 24 Stunden entsendet

Anfang Oktober erschütterten schwere Erdbeben die indonesische Insel Sumatra und begruben nach Schätzungen Tausende von Bewohnern unter den Trümmern. Die Stadt Padang mit 900.000 Einwohnern war besonders stark betroffen. Innerhalb von weniger als 24 Stunden nach dem ersten Beben hatte humedica ein vierköpfiges Team zusammengestellt, das mit medizinischer Ausrüstung nach Sumatra entsendet wurde.

In Padang stürzten in Folge der Erdbeben zahlreiche Häuser ein. Foto: humedica

Wie bereits in der Vergangenheit wurde humedica finanziell von Apotheker helfen e.V., dem Hilfswerk der bayerischen Apotheker, und ORA International sowie durch den Verein Hoffnungszeichen unterstützt. Auch das deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor stellte für die Arbeit des humedica-Ärzteteams dringend benötigte Arzneimittel zur Verfügung.

Nach ihrer Ankunft bot sich den humedica-Mitarbeitern ein Bild der Zerstörung und des Chaos: zahllose Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser, Moscheen und Hotels waren eingestürzt. Geräte zur Bergung der Verschütteten fehlten in den ersten Tagen und Regen erschwerte die Rettungsaktionen zusätzlich.

Zusammen mit der indonesischen Partnerorganisation Obor Berkat, mit der humedica bereits im Jahr 2006 nach einem schweren Erdbeben auf der Insel Java sehr erfolgreich zusammengearbeitet hatte, wurde vor Ort ein Krisenzentrum errichtet und von dort der Einsatz koordiniert.

Aktuell gehören hierzu - neben der medizinischen Betreuung durch das humedica-Ärzteteam - auch die Verteilung von Überlebenspaketen, welche sowohl Lebensmittel wie beispielsweise Reis, Nudeln, Trockenfleisch und Dosenfisch als auch Decken und Regenschutzplanen beinhalten.

Koordinator Christian Batscheider überreicht Hilfsgüter. Foto: humedica

Ausgestattet mit Arzneimitteln, Verbandsstoffen und medizinischem Sachbedarf arbeiten die humedica-Teams unter großer psychischer Belastung: ganze Gebirgsdörfer wurden von Erdrutschen zerstört, viele Menschen unter Schlammlawinen begraben. Die Überlebenden hausen unter notdürftigsten Bedingungen.

Die medizinische Versorgung betraf bisher neben Knochenfrakturen und den Folgen von Flüssigkeitsmangel vor allem auch die Behandlung von posttraumatischen psychischen Störungen.

Um die Not auf Sumatra auch nachhaltig lindern zu können, benötigen wir dringend weitere Spenden unter dem Stichwort »Erdbeben Sumatra«.

humedica e. V.
→ Konto 47 47
→ BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

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