Die Hilfe kommt an - Im Namen der Flutopfer sagen wir DANKE

Ende September versetzte der Wirbelsturm »Ketsana« die Bevölkerung der Philippinen in Angst und Schrecken. Besonders betroffen waren die Bewohner der Hauptstadt Manila und der umliegenden Regionen. Nur eine Woche danach gab es erneut einen Taifun, der starke Regenfälle mit sich brachte - »Parma«. Zur Bewältigung der Katastrophenschäden entsendete humedica als eine der ersten Hilfsorganisationen ein Ärzteteam auf die Philippinen, ein weiteres folgte wenige Tage später.

Schnellstmöglich begann die medizinische Versorgung der Flutopfer. Foto: humedica

Im Gepäck hatten die Helfer Medikamente und Verbandsstoffe zur medizinischen Erstversorgung. Bevor diese allerdings anlaufen konnte, musste zunächst der von den Wassermassen zurückgelassene Schlamm beseitigt werden. Die seit 40 Jahren stärksten Niederschläge hatten bis zu sechs Meter hohe Überschwemmungen verursacht, dementsprechend groß war auch die Menge des liegen gebliebenen
Schlicks.

In Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten konnte das humedica-Team die medizinische Versorgung und die Verteilung von Hilfsgütern allerdings relativ schnell aufnehmen. Am häufigsten mussten Erkältungen mit Fieber, Pilz- und Magen-/Darmerkrankungen sowie infizierte Schnittwunden behandelt werden.

Die Medikamente für die Behandlung von täglich 200 - 250 Patienten wurden entweder aus Deutschland eingeführt oder mit Unterstützung der Partnerorganisation Scandinavian Children´s Mission in Manila gekauft. Die finanziellen Mittel hierfür stammten aus Ihren Spenden und aus dem vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gewährten Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro. Weitere Spenden werden unter anderem in den Aufbau einer mobilen Klinik und in ein Wiederaufbauprojekt fließen.

Manche Bezirke von Manila waren in so starkem Maße von den Überschwemmungen betroffen, dass selbst eine Woche nach »Ketsana« das Wasser noch hüfthoch stand. Bis es vollständig abfließen wird, können noch Wochen vergehen.

Auch Tage nach der Katastrophe mussten humedica-Mitarbeiter per Floß zu den Patienten gebracht werden. Foto: humedica

Aus Stein gebaute Häuser standen wie Inseln im Wasser, Holz- und Wellblechhütten waren nach den Regenfällen nicht mehr bewohnbar. Mit von Anwohnern selbst gebauten Flößen mussten die Helfer zu ihren Einsatzräumen gebracht werden.

Trotz des schweren Schicksalsschlages und des Verlusts ihrer Lebensgrundlage blickten die Überschwemmungsopfer hoffnungsvoll in die Zukunft, so die humedica-Mitarbeiter. Die Hilfe kam an und den Einsatzhelfern wurde überschwänglich gedankt.

Diesen Dank möchten wir gerne an Sie weitergeben, liebe Spenderinnen und Spender. Ohne Ihre Unterstützung wäre diese bisher vollbrachte umfangreiche Hilfe kaum möglich gewesen.

Da der Einsatz von humedica-Ärzteteams bis Mitte November fortgesetzt wird und momentan die Möglichkeiten eines langfristigen Wiederaufbauprojekts eruiert werden, sind wir weiterhin auf Spenden unter dem Stichwort »Fluthilfe Philippinen« oder auf untenstehendes Konto angewiesen.

      humedica e.V.
      Spendenkonto 47 47
      Bankleitzahl 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

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