Familienpatenschaften sind die beste Form der Unterstützung

Hilfe in schweren Katastrophen bringt immer große Herausforderungen für Organisationen mit sich, organisatorisch, logistisch, personell. Inhaltlich hingegen ist die Ausgestaltung der Hilfe für Wochen oder Monate klar vorgegeben. Spannend wird es, sobald Katastrophenhilfe abzuschließen ist und weitere Schritte in die Normalität zurück getan werden müssen.

Wie finden die Betroffenen eben jenen Weg zurück in ihren Alltag? Wie sind sie abzusichern? Wer braucht eigentlich die Hilfe? Wer nicht? Für einige Organisationen sind Patenschaftsprogramme die beste Antwort auf alle Fragen in diesem Kontext, dies gilt auch für humedica.

Das Horn von Afrika ist nach einer gewaltigen Hungerkatastrophe und Millionen Flüchtlingen bis heute auf ausländische Hilfe angewiesen. Seit Sommer 2011 hilft humedica im Rahmen eines Hilfsgüterfluges, medizinischer Missionen und gezielter Verteilungen.

Gleiches gilt für Sri Lanka; das Land lechzt nach Frieden, Normalität, Ruhe und einem Weg aus der Sackgasse Armut, in die Krieg auf der einen und Naturkatastrophen auf der anderen Seite führten. humedica ist in beiden Regionen stark engagiert wenn es darum geht, die betroffenen Menschen nachhaltig aus einer Situation der Abhängigkeit in ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Während an einer Stelle effiziente Katastrophenhilfe geleistet wird, entwickeln humedica-Mitarbeiter gleichzeitig Pläne für eine mittelfristige, perspektivische Unterstützung. Am Ende dieser Überlegungen steht unter anderem auch die nachweislich beste Form der Hilfe: eine Etablierung oder Ausweitung der bestehenden Familienpatenschaftsprogramme, wie in den angesprochenen Projektländern Äthiopien und Sri Lanka.

Eigenständige Versorgung ist das erklärte Ziel
Patenschaftsprogramm Haiti großer Erfolg

humedica-Familienpatenschaftsprogramme sind immer umfassende Versorgungsprojekte, durchdacht, zielgerichtet, verlässlich, nachhaltig. Sie schaffen die Voraussetzung, um aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen. Sie nehmen den betroffenen Familien die existenziellsten Sorgen. Patenschaften lassen für viele Menschen die Zukunft beginnen. Eine bessere Zukunft.

Die Zukunft fest im Blick zu haben bedeutet auch, die durch eine Patenschaft unterstützten Familien in die Unabhängigkeit zurückzuleiten, die Basis zu schaffen für eine funktionierende Eigenversorgung und einen Alltag möglich zu machen.

In Haiti gelingt dies in zunehmendem Maße. Nachdem die Erdbebenkatastrophe weite Teile der Infrastruktur des Landes zerstört hatte, war humedica nicht nur mit medizinischer Nothilfe zur Stelle, sondern startete zeitnah auch ein Patenschaftsprogramm. Familien wurden monatlich gezielt mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs unterstützt. Es gab Verteilungen von Baumaterialien und ein Förderprogramm für kleinere Gewerbe. Mittlerweile sind die von uns unterstützten Familien auf einem guten Weg angelangt.

Sie werden in absehbarer Zeit in der Lage sein, sich selbst zu versorgen und damit als Einzelne auch ihre Gesellschaft zu stärken. Haiti steht als Paradebeispiel für die Nachhaltigkeit sinnvoller, gut organisierter Patenschaftsprogramme.

Herausforderungen in Äthiopien und Sri Lanka
Der steinige Weg aus der Katastrophe

Seit Ende 2010 bereits unterstützt humedica bedürftige Familien in Äthiopien. Menschen, deren Situation genau analysiert wurde. Menschen, die aufgrund der gezielten Hilfe in diesem Programm um eine gesicherte Zukunft wissen. Eine gute Zukunft.

Wir engagieren uns in der im Osten des Landes gelegenen Somaliregion rund um Jijiga, in zwei Armenvierteln der Hauptstadt Addis Abeba und im Städtchen Debre Zeyt. Die registrierten Familien werden mit Grundnahrungsmitteln versorgt, medizinisch betreut, es gibt Aufklärungskurse und die Kinder erhalten Schulmaterialien.

Das Patenschaftsprogramm finanziert zudem zwei Kindertagesstätten, in denen Kinder und Jugendliche regelmäßige Mahlzeiten erhalten. Sie werden liebevoll betreut und schulisch gefördert: Durch vielfältige Angebote, die von Nachhilfeunterricht in Mathematik, Englisch und Physik über Sport- und Computerkurse reichen, vergrößern die Kinder ihre Chancen auf einen guten Beruf, ein geregeltes Einkommen und damit ein von äußerer Hilfe unabhängiges Leben.

Und auch in Sri Lanka wurden die Familienpatenschaftsprogramme weiterentwickelt und ausgeweitet; eine Antwort auf den mehr als 25 Jahre andauernden Bürgerkrieg.

Ebenfalls von einer Naturkatastrophe betroffen war der dritte Projektstandort für Familienpatenschaften in Brasilien. Rund um das Kinderdorf »Campo do Coelho« in der Region Nova Friburgo ereigneten sich im Januar 2011 gewaltige Erdrutsche, hunderte Häuser wurde zerstört, viele Familien in unserem bestehenden Programm waren betroffen, andere Familien wurden aufgrund der verheerenden Situation neu aufgenommen.

In Brasilien erreicht unser Team am Ort regelmäßig das hier vorgestellte Ziel: Familien in Not werden registriert, analysiert, gefördert und nach der gezielten Förderung in die Eigenständigkeit entlassen. Die Betreuungsangebote der Tagesstätte, ob spielerisch, pädagogisch, oder medizinisch, bleiben dabei selbstverständlich allen Kindern erhalten.

Helfen Sie nachhaltig! Werden Sie Pate!

Bitte unterstützen Sie Familien in Not mit einer Patenschaft. Monatlich zehn Euro pro Person, die Leben tatsächlich verändern. Verschenken Sie Leben ohne Sorgen und Ängste! Verschenken Sie Zukunft! Vielen herzlichen Dank.

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