Warum Patenschaftsprogramme die Zukunft effizienter Hilfe sind

Ein trauriges Kinderfoto ist der Auslöser, dann ein Formular, später eine monatliche Abbuchung, irgendwann vielleicht ein vager Kontakt, falls der überhaupt gewünscht wird: So oder so ähnlich hat die Vermittlung von Patenschaften lange Jahre funktioniert. humedica setzt seit Beginn seiner Patenschaftsprogramme auf ein anderes Konzept.

Dieser Familie aus Haiti wird nach dem verheerenden Erdbeben im Januar dank des humedica-Familienpatenschaftsprogramms Hoffnung für die Zukunft geschenkt. Foto: humedica

Es geht um den einzelnen Menschen im Kreise seiner Lieben, darum Familienpatenschaften. Es geht um langfristige Hilfe mit guten Zukunftsperspektiven. Der Abschluss einer Patenschaft ist für eine Familie oft ein erster guter Tag im Leben, dem viele weitere folgen.

»Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepficht bezeichnet«, definiert das Online-Lexikon Wikipedia relativ nüchtern und nutzt dabei dennoch ein sehr schönes Wort, das uns die deutsche Sprache bietet: "Fürsorge".

Mut + Verantwortung = Fürsorge

Unser Leben im Westen Europas steht eben nicht stellvertretend für den Rest dieser Welt; dieser traurige Umstand wird einer breiten Mehrheit in unserem Land bekannt sein. Viel zu viele Menschen müssen aus den unterschiedlichsten Gründen täglich um ihr Leben bangen: Hunger und Armut, Krieg und Terror, Naturgewalten und zerstörerischer Raubbau. Täglich sterben rund 25.000 Kinder unter fünf Jahren. Wo kommt uns Hoffnung her? Wer ergreift die Initiative?

Grundsätzlich gibt es viele Wege nachhaltiger Hilfe für Menschen in Not, von denen humedica bereits seit Jahren einige im Rahmen der täglichen Arbeit beschreitet. Als besonders effizient haben sich dabei Patenschaftsprogramme entpuppt; und damit wäre der Bogen zur eingangs erwähnten Fürsorge gespannt. Fürsorge in Form einer Patenschaft und damit Verantwortung für eine Familie zu übernehmen, braucht Mut und anhaltende Überzeugung, das Richtige zu tun.

Vier Projektländer - Fokus auf Kinder, Ausbildung und Gesundheit

Äthiopien, Brasilien, Haiti und Sri Lanka, in vier Ländern hat humedica ein Patenschaftsprogramm initiiert. Diese Länder eint individuelle und kollektive Armut, medizinische Unterversorgung und im Falle Sri Lankas ein fast drei Jahrzehnte andauernder Bürgerkrieg, der die Überlebenden regelrecht ausgezehrt hat.

Das Team von humedica Brasilien bietet Kindern Ganztagesbetreuung und ein liebevolles Miteinander. Foto: humedica

Unsere Projekte setzen in allen Ländern bei den Bedürfnissen des ärmsten Teils der Bevölkerung an. Während humedica in Sri Lanka unter vielen anderen Bereichen einen kompletten Schulbetrieb samt Internat für Kinder anbietet, werden in Brasilien täglich rund 200 Kinder in einer Tagesstätte betreut, erhalten Hausaufgabenhilfe und können vielfältige Freizeitangebote wahrnehmen.

Zusätzlich bieten unsere Projekte auch medizinische Hilfe und Basisversorgung als Fokussierung auf die eigentliche Kompetenz von humedica. Insbesondere im Falle von Haiti ist das nach dem verheerenden Erdbeben vom Januar dieses Jahres noch immer ein dringliches Anliegen. Aber auch in Äthiopien, das seit Jahrzehnten als regelrechtes Synonym für Hungersnöte steht, ist jede Form der Hilfe ein Schritt nach vorne.

Weitere, detaillierte Informationen aus allen unseren Projekten, speziell aus denen mit Patenschaftsprogrammen, halten wir auf unserer Internetseite für Sie bereit.

Transparenz statt Bürokratie

humedica setzt von Anbeginn der konzeptionellen Patenschaftsarbeit auf Transparenz in der Arbeit und persönlichen Kontakt zum Paten. Es geht um weit mehr als einmalige Hilfe. Unsere Programme fußen auf Solidarität, Nächstenliebe und dem Willen, das Leben von Menschen wirklich zum Guten zu verändern. Wenn Mut und Verantwortung Fürsorge ergeben, hat diese Fürsorge im Rahmen einer Patenschaft nur Gewinner.

Kinder sind die Zukunft eines jeden Landes und benötigen unsere Unterstützung in ganz besonderem Maße. Foto: humedica

Unsere Konzentration im Bereich Patenschaften gilt den kurz skizzierten Projekten in Äthiopien, Brasilien, Haiti und Sri Lanka. Dort können wir aufgrund unserer langen Erfahrung und wertvollen Projektarbeit mit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur, insbesondere auch personell, für eine entsprechend hochwertige Versorgung der begünstigten Familien garantieren.

Garantien geben wir ebenso für die funktionierende Kommunikation (regelmäßige Informationen, aber keine individuellen Briefe!) und dafür, dass bei Bedarf Reisen für Paten in die vier Länder angeboten werden.

Wir geben jedem Paten gerne die Möglichkeit, einen intensiven Blick hinter die Kulissen unserer internationalen Projekte zu werfen und gleichzeitig die Menschen kennen zu lernen, denen ihre konkrete Hilfe Tag für Tag das Überleben sichert, denen sie eine Zukunft schenken. Eine lebenswerte Zukunft mit Perspektiven für einen trotzdem nicht immer einfachen Alltag.

Patenschaften oder…?

Wir möchten Sie herzlich einladen, eine humedica-Familienpatenschaft in Äthiopien, Brasilien, Haiti oder Sri Lanka zu übernehmen. Dabei können Sie Ihre Patenschaft nach Ihren finanziellen Möglichkeiten ausgestalten: eine Einzelunterstützung ist ebenso möglich wie eine klassische Familienpatenschaft für drei, vier oder mehr Personen. So oder so verändern nur zehn Euro pro Person und Monat Leben in Not sofort.

Ihre Unterstützung kommt sofort an und erfolgt in allen vier Ländern eingebettet in unsere Projekte. Selbstverständlich werden noch nicht vermittelte, aber bereits registrierte Familien in gleichem Umfang unterstützt. Wenn eine Patenschaft für Sie nicht die passende Form der Unterstützung ist, Sie aber dennoch helfen möchten, freuen wir uns sehr über eine Spende zu Gunsten der Projekte in den genannten Ländern.

Danke, dass Sie dem Heute ein Morgen folgen lassen!

Patenschaftsprogramme sind eine unserer langfristigen Antworten in der nachhaltigen Hilfe. Foto: humedica/Susanne Merkel

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