Einzelfallhilfen wichtiger Teil der humedica-Einsätze

Das Ziel ist klar: Helfen! Schnell! Umfassend! Nachhaltig! Die humedica-Hilfe zielt immer darauf ab, das Leben möglichst vieler Menschen zu retten, zu verändern, mit Zukunftsperspektive auszustatten. Die Helfer in den roten Westen werden so zu Hoffnungsträgern in schwierigsten, oft existenziellen Situationen.

Immer wieder treffen wir dabei auf einzelne Menschen, die aufgrund von Katastrophen, Krieg oder anderen Umständen auf eine spezielle Unterstützung angewiesen sind. Konkrete Hilfe, die mitunter über Leben und Tod entscheidet. Und Hilfe, die das Leben einer Gruppe verändern kann, etwa wenn der Vater seine Familie wieder aus eigener Kraft ernähren kann.

humedica macht das mehrmals pro Jahr mit einem speziellen Programm für Einzelfallhilfen möglich. Heute stellen wir Ihnen einen Menschen vor, der dringend Hilfe braucht und ein junges Mädchen, das die bereits bekommen hat.

Philippinen: Katastrophe in Katastrophe

Janelle und der stumme Schrei nach Hilfe

Ein süßes kleines Mädchen auf dem Arm seiner Mama, seine Schwester steht neben den beiden, schmiegt sich eng an. Neugierig mustert die Kleine mit ihren tiefdunklen Augen den weißen Doktor auf dem Stuhl mit dem Stift, später die Kamera, die sie fotografiert. Das Bild alleine transportiert im Kontext seiner Entstehung sehr viel Hoffnung.

Tacloban, Philippinen. Es ist November 2013 und die Region hat gerade einen der gewaltigsten Taifune überstanden, der jemals gemessen wurde. Mehr als 7.000 Menschen haben ihr Leben verloren, tausende sind verletzt, offizielle Stellen sprechen davon, dass mehr als zehn Millionen Menschen von dieser Katastrophe direkt betroffen sind.

Es scheint, als habe die Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern den Sturm überstanden und nun sogar medizinische Hilfe gefunden. Es scheint, als werde in diesem Moment alles gut im Leben dieser drei Menschen. Leider ist häufig nichts, wie es scheint. Ja, die einjährige Janelle, jenes kleine Mädchen mit den warmen Augen, ihre Mutter und Schwester haben die Katastrophe überlebt. Sie leben.

Im Falle von Janelle droht aber ein noch schlimmerer Sturm als "Haiyan", jener gewaltige Taifun mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 Stundenkilometern. Sie leidet an einem Herzfehler, der nur bis zu einem bestimmten Alter operiert werden kann.

Während Sie diese Zeilen lesen, arbeitet das humedica-Team auf den Philippinen und in Deutschland fieberhaft daran, Janelle zu retten. Sie muss zunächst eine weitere detaillierte Herzuntersuchung mit Katheter über sich ergehen lassen, bevor entschieden werden kann, ob eine Operation möglich ist.

Ein klassischer Fall für die humedica-Einzelfallhilfe. Wir stehen Janelle und ihrer Familie zur Seite, tragen die Kosten, hoffen und beten, dass es für einen Eingriff, der dann möglicherweise auch in Deutschland stattfinden muss, noch nicht zu spät ist.

Ukraine: 15-Jährige zurück im Leben

Operation bringt Schmerzfreiheit

Anastasia lebt in der Ukraine und ist auf den ersten Blick ein normaler Teenager. Sie liebt es mit ihren Freundinnen zusammen zu sein, mag Musik, und erhofft sich eine spannende Zukunft mit einem interessanten Beruf und später dann einer eigenen Familie. Bis zum vergangenen Sommer stellte der zweite Blick in Anastasias Leben alle diese normalen Träume eines heranwachsenden Mädchens infrage:

Anastasia drohte ohne schnellen Eingriff eine Querschnittslähmung und damit ein Leben im Rollstuhl. Ihr Tumor an der Wirbelsäule wird zu Beginn des vergangenen Jahres im Rahmen einer so genannten Laminektomie in der Neurochirurgie des Bezirkskrankenhauses Günzburg von Chefarzt Professor Dr. Christian Rainer Wirtz operiert.

Anastasia, die noch bis kurz vor dem Eingriff mit starken Schmerzen zu kämpfen hatte und sich nur über kurze Strecken bewegen konnte, erlebt ihr persönliches Wunder, denn bereits kurz nach Operation hatte Professor Wirtz festgestellt: "Das war ein schwieriger Eingriff!"

Kurz vor Weihnachten erreichte uns eine Nachricht von der Leiterin unserer Partnerorganisation in der Ukraine, Lyudmila Lonyuk, die dieses Wunder in Worte zu fassen vermag: "Anastasia geht es sehr gut, sie ist ansteckend fröhlich und so glücklich, ihre Augen strahlen und sie ist voller Leben und Energie. Mein Herz ist voller Glück über ihren Zustand und ich möchte in diesem Moment Gott zur Ehre singen!"

Liebe Freunde und Förderer, gemeinsam stehen wir seit vielen Jahren Menschen in Not zur Seite. Wie eingangs bereits erwähnt versuchen wir dabei immer, möglichst vielen Betroffenen nachhaltig zu helfen, immer wieder sind jedoch auch Einzelfallhilfen sinnvoll und umsetzbar. Janelle etwa braucht diese Hilfe. Wir bitten Sie freundlich, uns mit einer gezielten Spende ein solches Programm auch in dem vor uns liegenden Jahr zu ermöglichen.

Mit Ihrer Unterstützung werden wir Menschen gezielt und nachhaltig helfen können. Vielen herzlichen Dank! Selbstverständlich halten wir Sie über die Entwicklung unserer Patienten auf dem Laufenden.

      humedica e. V.
      Stichwort „Einzelfallhilfe"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

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