Schwerste Monsunfluten seit Jahrzehnten

Monsunfluten, wie sie seit acht Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen sind, überschwemmten in der jüngsten Vergangenheit weite Teile des Nordwesten Pakistans. Die Einwohner der Stadt Peshawar, nahe der Grenze zu Afghanistan, sind zwar von den Wassermassen glücklicherweise weitestgehend verschont geblieben. Die Situation ist trotzdem dramatisch, da Hunderttausende hier in Notunterkünften Zuflucht suchen.

Prof. Dr. Dr. Bernd Domres war bereits Anfang des Jahres in Haiti und Chile, nun hilft er den Menschen in Pakistan. Foto: humedica/Ferdinand Hofer

Peshawar ist auch die Basis des humedica-Engagements in Pakistan. Unterstützt werden wir dabei von Operation Blessing und der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin. Wenn Sie diese Zeilen lesen, behandelt unser erstes Ärzteteam unter der Leitung des erfahrenen Katastrophenmediziners Prof. Dr. Dr. Bernd-Dieter Domres (Tübingen) bereits seit Tagen unermüdlich die Opfer dieser Flut.

Am häufigsten auftretende Krankheitsbilder infolge von Überschwemmungen sind laut Aussagen von Prof. Domres Hauterkrankungen, insbesondere Pilzbefall und Wunden, die sich aufgrund der schlechten Hygienebedingungen entzündet haben.

Viele der Patienten kommen darüber hinaus mit Parasitenbefall, Entzündungen der Atemwege, anderen Infektionen und mit lebensbedrohlichen Durchfallerkrankungen zu unserem Ärzteteam, weil sie aufgrund der Trinkwasserknappheit das im Übermaß vorhandene Brackwasser gegen den Durst zu sich nehmen.

Jene verdreckte Flüssigkeit, in der Fäkalien und Tierkadaver schwimmen. „Die Angst vor Seuchen ist stets präsent“, berichtete der Direktor der humedica-Partnerorganisation ARO Pakistan (Aid for Refugees and Orphans), Benjamin Schäffer.

Das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe ist noch immer nicht ersichtlich und wird voraussichtlich noch erschreckender werden, wenn sich die Wassermassen zurückgezogen und Schlick, Trümmer und Chaos hinterlassen haben. Dann müssen auch zahllose weggeschwemmte Hütten wieder aufgebaut werden.

Die Menschen in Pakistan benötigen internationale Hilfe - UNSERE Hilfe.

Bitte unterstützen Sie unser Projekt zur Versorgung unschuldig in Not geratener Menschen in Pakistan mit einer konkreten Spende.
      humedica e.V.
      Spendenstichwort "Fluthilfe Pakistan"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Ebenso einfach können Sie uns mit einer Online-Spende unterstützen oder den einfachen Weg via sms wählen: Stichwort DOC an die 8 11 90. Einmalig werden Ihnen 5 Euro auf Ihrer Handyrechnung verbucht, von denen 4,83 unmittelbar unserer Arbeit zu Gute kommen. VIELEN DANK!

Über vier Millionen Menschen sind durch die über die Ufer getretenen Flüsse nun obdachlos. Foto: humedica/Rashid Al Badi

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