Wie humedica auch einzelnen Menschen in Not helfen kann

Alle Facetten unseres umfangreichen Engagements zielen in ihrem Kern immer auf die Unterstützung möglichst vieler Menschen ab. Und obwohl das Sinn macht, behalten unsere Einsatzkräfte und Projektmitarbeiter auch einzelne Menschen immer im Blick.

Dieser Umstand und die Spendenbereitschaft unserer Freunde und Förderer ermöglichen Jahr für Jahr so genannte Einzelfallhilfen. Es gibt viele Bedrohungen, die in Deutschland leicht zu besiegen wären, für Viele in Armut, Krankheit oder Krieg bedeuten sie eine massive Belastung ihres ohnehin schwierigen Lebens.

Hilfe dringend benötigt

Die 16-jährige Marcele (rechts hinten im Bild) mit ihrem Sohn Matheus und den drei Geschwistern, die sie betreut und aufzieht. Foto: humedica

Während seiner Projektreise nach Brasilien wurde humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß mit dem Schicksal der jungen Marcele konfrontiert. Vor 18 Monaten brachte die junge Frau aus Nova Friburgo (Brasilien) ihr erstes Kind zur Welt.

Marcele wohnt mit ihren 16 Jahren nicht mehr bei ihren Eltern, aber sie beaufsichtigt neben ihrem eigenen Kind ihre drei jüngsten Geschwister, damit ihre Mutter als Haushaltshilfe arbeiten kann. Die Umstände, unter denen diese Kinder, Marcele eingerechnet, aufwachsen, sind kaum vorstellbar.

Schwester Veralúcia von den Dillinger Franziskanerinnen, mit denen humedica seit vielen Jahren in Nova Friburgo zusammenarbeitet, hat Marcele und die vier Kinder übergangsweise in einer aus Brettern gezimmerten Hütte untergebracht. Von wohnen zu sprechen, sei bei dieser Behausung zu viel gesagt, schrieb die Schwester in einer E-Mail.

Sie lernte Marcele in einem Armenviertel von Nova Friburgo kennen, in dem die junge Mutter gemeinsam mit Matheus und seinem Vater lebte. Es sei eine Baracke gewesen, berichtet die engagierte Schwester, doch selbst dafür habe die Miete die Möglichkeiten der Kleinfamilie überschritten. Aus diesem Grund verließ der Vater Frau und Kind.

Der durch diese Umstände verstärkte und aufgrund massiver Armut und kaum vorhandener Unterstützung anhaltende Kampf ums Überleben für Marcele und die Kinder ist seit einigen Tagen noch einmal härter geworden: Marceles ärmliche Hütte wurde von anhaltenden schweren Regenfällen zerstört, sie verlor ihr letztes Hab und Gut.

Natürlich steht Marcele für tausende andere Mütter in Brasilien und Million weltweit, die unter ähnlichen Bedingungen leben, aber sie hat es besonders hart getroffen, sie braucht Hilfe - unsere Hilfe.

Rund 5000 Euro benötigen wir zum Bau einer sicheren Hütte für Marcele, ihren Sohn und die drei Geschwister, um die sie sich kümmert. Auf die Hilfe der Dillinger Schwestern ist dabei weiterhin Verlass. Bitte helfen auch Sie der jungen Familie mit einer konkreten Spende.
      humedica e.V.
      Stichwort "Einzelfallhilfe"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

BITTE SPENDEN SIE HIER AUCH ONLINE FÜR MARCELE. Vielen Dank.

Schwester Veralúcia hilft Marcele und den vier Kindern so gut wie sie kann. Helfen auch Sie. Foto: humedica

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