2019 – Rückblick auf ein Jahr der Katastrophen abseits der großen Schlagzeilen

Wie Ihre Spende Menschenleben verändert

Haben Sie auch das Gefühl, dass die Welt sich immer schneller dreht? Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich in immer kürzeren Abständen. Das bringt Veränderung. Und wir müssen auf diese Veränderung reagieren.
Auch wir bei humedica spüren diese Veränderungen. Der Klimawandel lässt das Wetter immer wildere Kapriolen schlagen. Stürme werden heftiger, ganze Regionen dieser Erde immer heißer. Die Folgen dieser Veränderungen spüren die betroffenen Menschen immer heftiger. Humanitäre Hilfe muss sich darauf einstellen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Wie bereitet man Menschen auf die Katastrophe vor?

Im Training werden die Ehrenamtlichen auf Katastropheneinsätze geschult. Foto: humedica

Zum Beispiel, indem sie die Menschen auf diese Katastrophen vorbereitet. In Indonesien haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal Schulungen durchgeführt, die den Menschen helfen, sich selber zu helfen. Wie bereite ich mich auf die Katastrophe vor? Wie leiste ich erste Hilfe, wenn es soweit ist? Und: Wie helfe ich meinem Nachbarn? Ähnliche Trainings bereiten wir für das kommende Jahr in Haiti und anderen, häufig von Katastrophen betroffenen Gebieten vor. So kommt Hilfe schneller bei denen an, die sie am dringendsten benötigen.

Humanitäre Hilfe muss näher zu den Menschen kommen

Doch auch wenn die Betroffenen sich durch unsere Schulungen besser selber helfen können – unsere schnellen Einsatzteams werden auch in Zukunft notwendig sein. Noch schneller können sie allerdings helfen, wenn sie nicht nur von Deutschland aus starten müssen, sondern bereits in der Region zur Verfügung stehen, in der sie benötigt werden. So wie zuletzt in Indien.

Die Hilfe startete direkt vor Ort

humedica India verteilt Hilfsgüter nach der Flut in Bihar. Foto: humedica India

Weitgehend unbemerkt von der medialen Öffentlichkeit hierzulande überzog der Monsun dieses Jahr große Teile Asiens mit besonders viel Wasser. Er sorgte in Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan für landunter. Unsere Tochter humedica India reagierte sofort und half über unseren Partner Emmanuel Hospital Association (EMA) im indischen Bundesstaat Bihar mit Nahrung und Hilfsgütern. Kurze Wege - schnelle Hilfe: Dank Ihrer Unterstützung.
Auch nach einem Erdbeben der Stärke 5,6 in Pakistan war humedica über unseren langjährigen Partner PAK Mission Society (PMS) sofort zur Stelle, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Beide Einsätze konnten dank Ihrer wertvollen Unterstützung zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach dem Erdbeben in Pakistan liegen die Häuser in Schutt und Asche. Foto: humedica

Wir lassen die Menschen auch nach Katastrophen nicht allein

Zyklon Idai, der im Frühjahr dieses Jahres große Teile Südostafrikas zerstörte, gilt als einer der schwersten Stürme in dieser Region seit Jahrzehnten. Er forderte mehr als 1.000 Opfer – unzählige Menschen wurden obdachlos. In Malawi verteilte eines unserer Einsatzteams deshalb umgehend erste Hilfsgüter, vor allem Decken und Eimer, um Wasser und Lebensmittel zu transportieren.
Im Nachbarland Simbabwe sind die Menschen auch heute noch auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Der Wirbelsturm und die anschließende Dürre zerstörten große Teile der Ernte. Über unseren Partner Catholic Development Commission (CADEC) unterstützen wir die Menschen deshalb mit Lebensmitteln. Zusätzlich helfen wir Ihnen durch eine psychosoziale Betreuung, die Katastrophenerlebnisse zu verarbeiten.

Zyklon Idai hat in Simbabwe schwere Schäden verursacht. Foto: humedica

Kinder und Familien im Fokus unserer Hilfe

Im Fokus unserer Hilfe stehen stets diejenigen, die von Katastrophen oder struktureller Armut am schlimmsten betroffen sind: die Kinder. So, wie Suresh aus Sri Lanka. Er ist eines der Kinder, dem wir dank Ihrer regelmäßigen Unterstützung als Förderer unseres Jubiläumsschwerpunktes „Kinder und Bildung“ helfen können, Halt und Selbstvertrauen zu bekommen. Sein Vater starb als er jung war. Seine Mutter heiratete erneut, bekam weitere Kinder von Männern, die sie bald wieder verließen. „Ich habe gekämpft, weil ich mich vernachlässigt fühlte und viele Schwierigkeiten hatte,“ erzählt Suresh. „Das Grow Center von humedica Lanka hat mir Glück und einen Weg gebracht, um als Person zu wachsen. Ich komme hierher, nicht nur um zu lernen, sondern auch Fähigkeiten zu erwerben, die mir helfen, die Schwierigkeiten im Leben zu bewältigen.“

humedica Lanka betreibt insgesamt elf sogenannte GROW-Center überall auf der Insel. Benachteiligte Kinder erhalten hier kostenlosen Nachhilfeunterricht sowie den Zuspruch, den sie benötigen. Sie machen hier ihre Hausaufgaben, spielen, tauschen sich aus und erlernen Fähigkeiten, die ihnen helfen, im Leben zu bestehen. Auch der Austausch mit den Eltern ist ein wichtiger Teil des Konzepts. Sie davon zu überzeugen, wie wichtig Bildung für die Zukunft ihrer Kinder ist, ist das Ziel.

Der Junge Suresch freut sich über die Unterstützung und auf seine Zukunft. Foto: humedica

Bitte denken Sie an Kinder wie Suresh, wenn Sie darüber nachdenken, was Sie mit Ihrer Weihnachtsspende bewirken möchten. Als Förderer machen Sie mit Ihrer regelmäßigen Spende Hilfe für Kinder planbar.

Auch Darius profitiert von unserer Hilfe

Auch der vierjährige Darius profitiert von unserer Hilfe. Er lebt in einer Armensiedlung in Rumänien. Gemeinsam mit seiner Mutter und seinen zwei Geschwistern teilt sich der Junge ein einziges Zimmer. Einen Kindergarten kann er nicht besuchen. Zusammen mit unserem Partner Prison Fellowship Romania können wir die Familie und ihr Dorf unterstützen.

Bitte sagen Sie weiter, wie Sie Menschen in Not helfen. Seien Sie unser Fürsprecher. Bitte Nutzen Sie unser digitales Dankespaket und tragen Sie unsere Hilfe weiter. Informationen finden Sie hier. Herzlichen Dank.

Schnelle Hilfe bei Katastrophen und einen nachhaltigen Weg aus der Not

Als humedica-Förderer unterstützen Sie unsere weltweite Hilfe und machen im Leben von Menschen in Not einen spürbaren Unterschied.

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