Neues Jahr, vielfach neues Glück: Für Helfer und Hilfeempfänger

Wendepunkte

Es gibt da einen Menschen. Nennen wir sie Joy. Joy lebt auf den Philippinen. Sie liebt ihre Heimat. Sie liebt ihre Familie. Gemeinsam mit ihrem Mann arbeitet sie hart, um das Leben zu mehr zu machen als nur zu einem Überleben. Die beiden Kinder, zwei wilde Jungs, sollen zur Schule gehen. Sie sollen sich ausreichend ernähren können und medizinische Versorgung bekommen, wenn sie krank sind. Joy hat nicht viele Ziele, aber die wenigen sind ihr wichtig. Joy ist nicht anspruchsvoll, aber sie möchte gerne ungefährdet leben dürfen mit ihrer Familie. Es gibt einige Bedrohungen für Joys Leben und das ihrer beiden Kinder und ihres Mannes. Wirtschaftliche Krisen, strukturelle Armut oder die jährliche Sturmsaison. Aus dem Nichts, von einer Sekunde zur nächsten alles verlieren, vielleicht sogar das eigene Leben oder das eines geliebten Menschen. Ein Schicksal, das auf den Philippinen leider mit durchaus größerer Wahrscheinlichkeit belegt ist. Bisher hat Joy diese Situationen überlebt, konnte ihr Haus und ihr kleines Nähgewerbe sichern. Aber wird das immer so sein?

Mutter mit ihren Kindern auf den Philippinen

Es gibt sie in vielen Ländern dieser Erde, die „Joys“ dieser Welt, die tagtäglich ums Überleben kämpfen müssen. Foto: humedica

Wir werden auch weiterhin für handlungsschnelle, direkte medizinische Katastrophenhilfe stehen. Gleichzeitig aus diesen Einsätzen heraus auch nachhaltiges Engagement entwickeln und andauernde Projekte fördern. Unschuldig betroffene Menschen retten, sie fit machen für eine gute Zukunft in eigener Verantwortung. Die Bedarfe in der humanitären Hilfe haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt, seit einiger Zeit haben wir diese deutliche Entwicklung auch in den Variationen unserer Hilfe. Ein Ergebnis ist das humedica-Fördererprogramm, das auf Kontinuität setzt.

Planbare Hilfe

Logisch und flexibel

Eine optimale Bedingung der humanitären Hilfe ist Planbarkeit. Nur planbare Hilfe ist nachhaltige Hilfe. Nur planbare Hilfe ermöglicht eine Entwicklung, eine Perspektive und kennt Kriterien für ein Ende der Unterstützung und exakt diesen Punkt peilt jede seriöse Projektarbeit an: den Hilfeempfänger zu einem Wendepunkt im Leben zu verhelfen, an dem eine Eigenversorgung möglich wird. Dauerhaft.

Das humedica-Fördererprogramm ermöglicht uns diese Option: eine schnelle Reaktion nach Katastrophen und langfristiges, an den Bedarfen orientiertes Engagement. Mit planbaren Mitteln arbeiten und den ohnehin niedrigen Verwaltungsaufwand weiter reduzieren. Die regelmäßigen Spenden fließen aber weiterhin zu Menschen, die unsere gemeinsame Hilfe benötigen.

Besonderer Clou dabei: Sie als Spender entscheiden sich nicht mehr für ein Land, sondern einen Schwerpunkt, der Ihnen besonders am Herzen liegt.

Schwerpunkt 1: Katastrophenhilfe & Wiederaufbau

Sie kennen und schätzen es: Nach Katastrophen leisten ehrenamtliche Einsatzteams von humedica weltweit schnelle medizinische Hilfe. Dabei gehören die engagierten Helfer regelmäßig zu den ersten Kräften in den betroffenen Gebieten und behandeln täglich bis zu 120 Patienten pro Arzt. Nach der akuten Nothilfe bleibt humedica und unterstützt Menschen, Gruppen und Einrichtungen beim Weg zurück in den Alltag einer besseren Zukunft.

humedica-Einsatzkraft im Katastrophengebiet

Im Katastropheneinsatz übernehmen die humedica-Einsatzkräfte die medizinische Versorgung und verteilen bedarfsweise wichtige Hilfsgüter. Foto: humedica/Christoph Jorda

Schwerpunkt 2: Gesundheit & medizinische Hilfe

Armut, Hunger und fehlende oder schlechte Hygienestandards gehen sehr häufig Hand in Hand. Millionen Menschen weltweit haben zudem keinen Zugang zu regelmäßiger medizinischer Versorgung. humedica begegnet dieser auf Sicht existenziellen Bedrohung mit dem Bau und dem Betrieb von Gesundheitsstationen und Krankenhäusern in Ländern wie Niger, Indien oder Sri Lanka. Ergänzt wird diese, auch von institutionellen Förderern wie dem Auswärtigen Amt oder dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geschätzte Arbeit, durch regelmäßige Einsätze der ehrenamtlichen humedica-Ärzteteams in unterversorgten Entwicklungsländern wie Äthiopien, Madagaskar, dem Sudan oder Uganda.

humedica-Einsatzkraft im Patientengespräch

Ehrenamtliche humedica-Ärzteteams reisen in medizinisch unterversorgte Länder um dort die Menschen zu behandeln und lokales Personal zu schulen. Auch der Aufbau von Gesundheitsstrukturen wird vielerorts von humedica unterstützt. Foto: humedica/Christoph Jorda

Schwerpunkt 3: Kinder & Bildung

Katastrophen treffen immer ältere und jüngere, alleinstehende und kranke Menschen am stärksten, weil sie ohnehin besonders unter Armut und fehlenden Perspektiven leiden. An diesem Punkt starten die Projekte von humedica und ermöglichen Kindern etwa einen geschützten Raum zum Lernen und Spielen, zum Heranwachsen. In Entwicklungs- und Schwellenländern wie Äthiopien, Indien, dem Kosovo oder Brasilien verantworten wir verschiedene pädagogische Einrichtungen, die Kinder auf ihrem Weg individuell begleiten. Nicht vergessen sind ältere Menschen: In mehreren Ländern unterstützen wir gezielt die Bedarfe von Seniorinnen und Senioren durch medizinische Betreuung, der Versorgung mit Medikamenten und Nahrungsmitteln.

Kinder im humedica-Projekt

Die Kleinsten leiden oft am meisten unter Katastrophen oder struktureller Armut. In den Kinder- und Bildungsprojekten von humedica wird ihnen ein geschützter Rahmen zum Spielen, Lernen und Großwerden gegeben. Foto: humedica

Schwerpunkt 4: Wo es am nötigsten ist

Sie entscheiden über Ihre Spende, das ist für uns selbstverständlich und wird auch immer so bleiben: Zweckbindungen bei Spenden werden von unserer Seite umfänglich respektiert. Freundlich weisen wir Sie darauf hin, dass freie Spenden für uns von größter Relevanz sind. Freie Spenden unterstützen Projekte, die in der Öffentlichkeit eigentlich nicht vorkommen oder keine Lobby haben. Freie Spenden erhöhen unsere Flexibilität auch in Katastrophenszenarien. Die nachhaltige Wirkung unserer Hilfe bleibt unverändert, ist jedoch ungleich planbarer und auch der Verwaltungsaufwand sinkt weiter.

Unterernährtes Kind im humedica-Projekt

Der Förderbereich „Wo es am nötigsten ist“ hilft uns, schnell und flexibel auf die verschiedensten Notsituationen reagieren zu können. Foto: humedica/Wolfgang Zwanzger

Ziele für sich und andere

Neues Jahr, vielfaches Glück

Wie Sie sich auch entscheiden mögen: Ihre Unterstützung am Anfang dieses neuen Jahres wird Menschen glücklich machen. Zuallererst Sie, weil Helfen tatsächlich glücklich macht, zufriedener. Darüber hinaus natürlich den Hilfeempfänger: Sie verändern den Lauf eines Lebens, sofort und perspektivisch. Sie sorgen für einen Wendepunkt in Leben, deren weiterer Verlauf ohne unser gemeinsames Engagement ungewiss wäre.

Selbstverständlich macht unsere Hilfe einen Unterschied! Immer wieder, an vielen Orten unserer Erde. Bitte fangen Sie im neuen Jahr neu an, das Leben von Menschen in Not dauerhaft in eine gute Richtung zu lenken, als humedica-Förderer.

Vielen herzlichen Dank.

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