Arm, krank und viel zu leicht

Geben Sie Kindern im Niger die Kraft zu leben

Barira kommt mit Bauchschmerzen in die Klinik. 20 Kilometer ist sie gelaufen – durch die sengende Hitze – ihr Baby auf dem Rücken. Sechs Monate ist Tochter Aissa alt. Das kleine Mädchen leidet unter Fieber, als es in der Klinik ankommt. Die von humedica und dem örtlichen Partner „Hosanna Institut du Sahel“ gegründete Klinik in Kollo im Süden des Niger ist die letzte Hoffnung für sie und ihr Kind.

Barira und ihre Tochter Aissa haben einen weiten Weg auf sich genommen, um in die Klinik zu kommen. Foto: humedica

Barira hat kein Geld. Seit Jahren leidet sie unter Asthma. Einen Besuch beim Arzt oder im Krankenhaus kann sie sich nicht leisten – deshalb versucht sie es zunächst in ihrem Dorf mit traditioneller Medizin. Doch die wirkt in ihrem Fall nicht. Also macht sie sich doch auf den Weg ins Krankenhaus.

Jeder wird behandelt

Umgerechnet 1,50 Euro kostet die Behandlung hier. Wer auch die nicht zahlen kann, wird trotzdem behandelt. Kinder unter fünf Jahren sind ohnehin frei. Der Preis ist extra niedrig gehalten, damit ihn auch Frauen wie Barira bezahlen können. Die Klinik etwa 40 km südlich der nigrischen Hauptstadt Niamey ist auf die Behandlung von Müttern und ihrer Kinder spezialisiert. Seit es sie gibt, ist die Todesrate von Müttern und ihrer Babys rund um die Geburt deutlich gesunken.

Die Klinik südlich der Hauptstadt NIamey dient den Frauen aus der UMgebung als wichtiger Anlaufpunkt. Foto: humedica

Beratung bei Familienplanung

Außerdem berät die Gesundheitsstation Frauen in der Familienplanung. Mit durchschnittlich sieben Kindern pro Frau ist Niger das Land mit der höchsten Geburtenrate der Welt. Kinder gelten noch immer als Altersversicherung, auch wenn das Geld nicht reicht, alle zu ernähren. Die Klinik in Kollo kümmert sich deshalb auch um unterernährte Kinder, gibt hochkalorische Nahrung aus, damit sie wieder zu Kräften kommen und erklärt den Müttern, wie sie ihren Nachwuchs ausgewogen ernähren können.

Hochkalorische Nahrung und Aufklärung gegen Unterernährung

Die Klinik in Niger konnte Hajo und ihrer Tochter helfen. Foto: humedica

Bis zu 11.000 Patienten werden hier jedes Jahr behandelt. Auch Hajo hat einen weiten Weg auf sich genommen, um in die Klinik zu kommen. Sie selbst leidet an der chronischen Bluterkrankung Sichelzellenanämie, ihre Tochter unter Durchfall und Erbrechen. Der Arzt diagnostiziert auch bei ihnen Unterernährung

Dank Ihrer Spende können wir Frauen wie Hajo und Barira helfen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass sie und ihre Kinder eine gute medizinische Versorgung bekommen. Bitte helfen Sie uns dabei, Unterernährung wirksam zu bekämpfen. Vielen Dank.

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