So evaluieren wir unsere Hilfe

Hilfe muss ankommen und dort wirken, wo sie dringend benötigt wird! Deshalb bezieht humedica bereits bei der Planung von Hilfsmaßnahmen die unserer Arbeit zugrunde liegenden Qualitätsstandards mit ein und überzeugt sich bei der Umsetzung der Hilfe durch interne und externe Kontrollen von der Wirksamkeit der weltweiten Projekte.

Die Mitarbeiter unseres Sachgebiets Internationale Projekte und Programme (IPP) nutzen Standardmechanismen, um alle finanziellen Aktivitäten sowie die verschiedenen institutionellen Förderungen und Rechenschaftspflichten zu überwachen. Erlaubt es die humanitäre Situation, führt humedica vor Beginn der Hilfsmaßnahmen ein Assessment durch, in dem die Bedarfe in der von Katastrophen oder Armut betroffenen Region lokalisiert und strategisch aufbereitet werden. Die Projektplanung konzipiert humedica anhand eines konkreten Logframes, das bei der Beantragung institutioneller Unterstützung im Rahmen eines detaillierten Projektantrags erfolgt.

Als wichtiges Instrument der internen Wirkungskontrolle dient das permanente Monitoring unsere Projekte, in denen die umgesetzten Hilfsmaßnahmen gemäß der in der Projektplanung erarbeiteten Ziele systematisch überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Das Monitoring erfolgt durch eine regelmäßige Berichterstattung aus den Projekten, Meetings, Konferenzen, Monitoringreisen und die Sicherung der Mittelverwendung durch Finanzsoftwares und das Vier-Augen-Prinzip. Zum Monitoring gehören außerdem qualitative Befragungen der Hilfeempfänger, der lokalen Mitarbeiter und der Partnerorganisationen, in denen sie die Wirkung der Hilfsmaßnahmen selbst bewerten und Verbesserungsvorschläge einbringen können.

Eine permanente Kontrolle der Projekte ist fester Teil der Hilfe von humedica. Foto: Wolfgang Zwanzger

Neben einer gründlichen Dokumentation im Projektland und durch konkrete Datenerhebungen in der Hauptzentrale von humedica, zählen zu unserer internen Wirkungskontrolle auch „lessons learned“ Sessions mit allen relevanten Mitarbeitern, um Veränderungsprozesse anzustoßen und mittel- bis langfristig Optimierungen zu realisieren.

Die externe Wirkungskontrolle unserer Hilfe geschieht durch die intensive Prüfung aller Projektmaßnahmen durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), unsere Zuwendungsgeber, externe Institutionen, Koordinierungsausschüsse sowie durch unabhängige Gutachter. Letztere prüfen zusätzlich zu unseren eigenen Mitarbeitern die Qualität und Wirkung von Projekten und geben Hinweise zu Verbesserungen für die Zukunft. Ein zusätzliches externes Monitoring findet durch unsere Partnerorganisationen statt, die unsere Hilfsmaßnahmen überwachen und regelmäßig evaluieren.

Mit der Etablierung dieser spezifischen Strukturen und durch internationale Standards definierte Prozesse, sind wir dauerhaft imstande, Erkenntnisse und konkrete Optimierungen im Planungsprozess aktueller und zukünftiger Projekte einzubringen.

All diese Maßnahmen fußen auf dem leidenschaftlichen Engagement und der professionellen Performance eines sehr gut ausgebildeten Projektmanagementteams, das mit Kompetenz und mit der Realisierung internationaler Standards und Abläufe die höchstmögliche Effizienz für alle eingesetzten Mittel sicherstellt.

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