Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Zeilen schreibe ich Ihnen mit einem traurigen, schweren Herzen und mit Tränen in den Augen aus Brasilien, wo uns erstmals eine Katastrophe ganz direkt betroffen hat.

Um den Trauernden Trost zu spenden und mit unserem brasilianischen humedica-Leiter Wanderley Gabri Junior die geplanten Hilfsmaßnahmen zu besprechen, begleitete ich ein fünfköpfiges Ärzteteam in das Katastrophengebiet in und um die Stadt Nova Friburgo, wo durch Schlammlawinen in der Nacht vom 11. auf den 12. Januar mehrere einhundert Menschen ums Leben kamen, darunter auch der Sohn und die Enkelin unserer Köchin Donna Odete und mehrere Kinder aus unserem Projekt.

Als ich die weinende Odete nach meiner Ankunft in den Arm nahm und vor mir die traumatisierte, apathisch wirkende Schwiegertochter sitzen sah, gab es mir einen Stich ins Herz und ich überlegte, wie ich wohl mit einem solchen Schicksalsschlag fertig werden würde. Ich weiß es nicht!

Da die Gebäude unseres Kinderdorfes, in dem tagsüber regelmäßig 250 Buben und Mädchen betreut werden, unversehrt blieb, konnten wir mehr als 100 obdachlosen Menschen kurzfristig eine Notunterkunft zur Verfügung stellen und sie mit allem Lebensnotwendigen versorgen.

Zur Durchführung des medizinischen Soforthilfeeinsatzes werden sich unsere Ärzte in zwei Teams aufteilen. Wir haben von der Gesundheitsministerin den 3. Bezirk zugeteilt bekommen, wo wir seit heute die Menschen in verschiedenen Notunterkünften medizinisch und seelsorgerlich betreuen werden.

Da wir uns auch am Wiederaufbau des völlig zerstörten Hauses von Donna Odete und anderer, bedürftiger Familien, die alles verloren haben, beteiligen möchten, bitte ich Sie um eine großzügige Spende, da mir die Menschen in diesem Projekt, das wir seit 1994 unter anderem mit Unterstützung von Fernsehrichter Alexander Hold aufgebaut hatten, besonders ans Herz gewachsen sind.

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen
Ihr

Wolfgang Groß


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Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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