Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist eine große Freude und Ehre, dass ich an dieser Stelle einige Zeilen an Sie richten darf. Mein Name ist Armash Nalbandian und ich bin Bischof der Armenisch-Orthodoxen Kirche in Damaskus, Syrien.

Ein klein wenig darf ich Deutschland auch mein Zuhause nennen, da ich als Mönchpriester erster offizieller Gemeindepfarrer der Armenischen Gemeinde Baden-Württemberg war und hier einen schönen Teil meines Lebens verbringen konnte.

Ich bin sicher, dass Ihnen meine Heimat Syrien in den vergangenen 15 Monaten immer wieder in den Nachrichten begegnet ist. Es herrscht Krieg in Syrien. Krieg kann man nicht beschreiben. Krieg bringt Tod, Trauer, unendliches Leid, Hass, Zerstörung.

Diese furchtbare Erfahrung des Krieges prägt den Alltag in meiner Heimat seit zu langer Zeit. Wir hungern und dürsten nach dauerhaftem Frieden.

Als Kirchenvertreter muss unsere Aufgabe sein, nicht die politischen Umstände zu bewerten, sondern den unter dem Krieg leidenden Menschen zu helfen und auch denen, die in unsere Nachbarländer geflohen sind, um ihr Leben zu retten.

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, Wolfgang Groß von humedica in der Bekaa-Ebene zu treffen, um über Möglichkeiten der Hilfe zu sprechen, die humedica in Syrien leisten kann. Während Sie diese Zeilen lesen, hoffe ich, mich in Kaufbeuren ein weiteres Mal mit Wolfgang Groß treffen zu können, um die geplanten Maßnahmen voranzubringen.

humedica hilft bereits syrischen Flüchtlingen im Bekaa-Tal, das den Libanon mit Syrien verbindet. Möge Gott schenken und unser Vorhaben segnen, dass humedica auch Syrien helfen kann. Bitte geleiten Sie uns auf diesem Weg.

Ich danke Ihnen für alle Gebete, für alle Gedanken, für jedes Innehalten und Mitfühlen.

Bischof Armash Nalbandian
Primas der Diözese der Armenischen Kirche in Damaskus


Video: Training für den Ernstfall

Bevor ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit humedica in den Einsatz gehen, müssen sie ein Koordinatoren- oder Medizinertraining absolvieren. Unsere beiden Trainingsleiter Jürgen Fredrich und Klaus Ruhrmann im Gespräch über das Training für den Ernstfall.

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Strom der Flüchtlinge aus Syrien reißt nicht ab

Der andauernde Bürgerkriegszustand in Syrien treibt zehntausende Menschen in die Flucht. Im Nachbarland Libanon engagiert sich humedica mit Ärzteteams und steht syrischen Flüchtlingen in dieser großen Not zur Seite.

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"Die Angst ist allgegenwärtig"

Sie haben eine überaus gefährliche Flucht hinter sich und stehen unter dem Eindruck ihrer Erlebnisse. In Beirut sprach ein Mitarbeiter unseres lokalen Partners GWAM mit einer syrischen Flüchtlingsfamilie, die Zuflucht bei seiner Organisation suchte.

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Unterstützung gewünscht, gesucht, gefunden

Engagement für Menschen in Not kann auf vielfältige Weise erfolgen. Dabei kommt jede Form der Unterstützung bedürftigen Menschen zugute, wie die folgenden drei Beispiele zeigen.

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humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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