Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Patrick Mutume, ich bin Weihbischof der Provinz Manikaland in Simbabwe. Vielleicht erinnern Sie sich an meinen Brief vor einem Jahr. Damals hatte ich Sie um Hilfe für mein Land gebeten. Und es ist viel passiert.

Bevor humedica im vergangenen Herbst mit verschiedenen Hilfsaktionen begann, waren die Krankenhäuser wie tot, da sie keine Medikamente mehr zur Verfügung hatten. Einige der Krankenschwestern kamen nur noch, um ihren Job nicht zu verlieren. Sie sagten: “Eigentlich wurden wir nicht dafür ausgebildet, den Menschen beim Sterben zuzusehen”.

Eine große Anzahl an Ärzten kam wegen der fehlenden Medikamente gar nicht mehr. Den wenigen Patienten, die kamen, konnte nicht geholfen werden, sie starben einfach zuhause, darunter zahlreiche Kinder. Viele Schwangere erlagen Infektionskrankheiten und Malaria.

Heute geht es vielen Menschen in unserer Region besser
. Sehr viele Leben konnten seitdem gerettet werden. Die Menschen nehmen weite Weg auf sich, um sich in den Krankenhäusern helfen zu lassen. Es herrscht wieder eine Atmosphäre der Hoffnung.

Die Menschen sind sehr dankbar für für den Einsatz von humedica, den Sie möglich gemacht haben. Wir sind dankbar für die Kleidung, vor allem aber für die Medikamente und die Nahrungsmittel. Zahlreiche Kinder konnten durch Nahrung vor dem Tod bewahrt werden.

Ich gebe zu, ein wenig überrascht zu sein, wie schnell die Hilfe von humedica gegriffen hat. Die große Erfahrung und hervorragende Arbeit der Hilfsorganisation kommen uns nun zu Gute. Alle Mitarbeiter aus Deutschland haben sehr hart für die Menschen gearbeitet, alle hier sind sehr beeindruckt. Die nach Simbabwe geschickten Mitarbeiterinnen Janika, Heidi und Rosalyn waren auch nach langen Arbeitstagen immer fröhlich und voller Hoffnung. Wir haben viel von ihnen gelernt.

Unsere Dankbarkeit für all das und vieles, was in einem kurzen Brief unerwähnt bleiben muss, lässt sich kaum in Worte fassen. Wir danken allen, die gespendet haben, um uns Leben und Gesundheit in einer sehr schwierigen Situation zu ermöglichen. Und wir sind unendlich dankbar dafür, dass Sie uns nicht vergessen haben.

humedica erhält vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland erneut 400.000 Euro, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass ein Eigenanteil von 40.000 Euro durch Spenden aufgebracht wird.
Bitte helfen Sie humedica mit einer gezielten Spende, damit die Unterstützung in den Krankenhäusern von Manikaland fortgesetzt werden kann.

Seien Sie gewiss, dass hier an die Menschen gedacht wird, die uns dies ermöglichen und dass wir für Sie beten.

Ihr

Bischof Patrick Mutume

P.S.: Bitte besuchen Sie die Internetseite www.humedica.org. Dort finden Sie viele weitere Informationen über die wertvolle Projektarbeit von humedica in Simbabwe. Vielen Dank.


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Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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