Sehr geehrte Damen und Herren,

ich grüße Sie aus Nova Friburgo in Brasilien und wünsche Ihnen Gottes Segen! Am 16. Mai haben wir hier den 193. Geburtstag der Stadt gefeiert, die vor fast 200 Jahren von schweizerischen und deutschen Einwanderern gegründet wurde.

Diejenigen von Ihnen, die mit humedica schon länger verbunden sind, kennen mich bereits. Mein Name ist Schwester Beatriz Semiano und ich gehöre zu den Dillinger Franziskanerinnen. Durch meine mehrfachen Aufenthalte in unserem Mutterhaus habe ich Deutsch gelernt und bin seit 17 Jahren Vorstandsmitglied bei humedica Brasilien.

Der Kontakt zu humedica kam zustande, als ich 1987 erstmals Wolfgang Groß begegnete, der für unser Krankenhaus in Urubici Medikamente und wichtige diagnostische Geräte nach Brasilien brachte. Seit dieser Zeit verbindet uns eine herzliche Freundschaft, über alle Konfessionsgrenzen hinweg.

Als humedica beschloss, ein Projekt für notleidende Kinder und Familien in Brasilien zu gründen, setzte ich mich dafür ein, dass unsere Kongregation der Organisation ein Grundstück schenkte, das wir von einem tschechischen Pater geerbt hatten, der es genau für einen solchen Zweck erworben hatte.

Inzwischen ist aus diesen Anfängen eine Einrichtung für die Tagesbetreuung von 250 Kindern geworden, für deren Arbeit auch von der Stadtverwaltung und dem Landesparlament in Rio de Janeiro höchste Anerkennung ausgesprochen wurde.

Die von uns betreuten Buben und Mädchen, die aus ärmlichsten Verhältnissen kommen, erhalten hier die Chance, einen guten Schulabschluss zu machen und sich in ihrer Freizeit sinnvoll zu beschäftigen. Außerdem unterstützen wir inzwischen, dank großzügiger Spenden deutscher Paten, 60 Familien.

Ein herzliches Vergelt's Gott an dieser Stelle für alle, die diese Arbeit ermöglichen. Sie tragen dazu bei, dass diese Menschen aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen und ein würdiges Leben führen können!

Mein Dank gilt auch den humedica-Ärzteteams aus Deutschland, die hier nach der furchtbaren Erdrutschkatastrophe im Januar mehrere Monate lang die Katastrophenopfer medizinisch betreut und mit dringend notwendigen Hilfsgütern versorgt haben. Dank Ihrer Spenden und der finanziellen Unterstützung humedica's durch die deutsche Regierung konnte viel Leid gelindert werden.

Ich bin froh, einer Organisation anzugehören, die etwas Licht in die Dunkelheit dieser Welt bringt und dabei immer wieder Gottes Hilfe erfährt. Ich bin dankbar, dass humedica jetzt auch in Äthiopien registriert ist, um zu helfen, möchte Sie aber bitten, auch uns hier in Brasilien nicht zu vergessen! Wir brauchen weiterhin Ihre Hilfe!

Mit vielen, lieben Grüßen und „um abraco“ - einer brasilianischen Umarmung
bin ich Ihre

Schwester Beatriz Semiano, OSF


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humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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