Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Rebecca Groß. Ich bin 14 Jahre alt und gehe in die 8. Klasse. Mein Papa, der humedica seit 30 Jahren leitet, hat mich gefragt, ob ich einen Brief an Sie schreiben möchte. Das mache ich sehr gerne und freiwillig, denn ich möchte Sie ganz dringend auf die schlimme Situation der Menschen im Norden von Sri Lanka aufmerksam machen.

Bestimmt fragen Sie sich, warum mich das so sehr interessiert. Es ist auch mein Land, in dem diese furchtbaren Zustände herrschen. Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber meine Mutter kommt aus Jaffna und deshalb ist ihre Heimat auch meine Heimat. Papa und Mama haben sich 1993 durch die Hilfsmaßnahmen von humedica im Bürgerkriegsgebiet kennengelernt und dort geheiratet. Als ich drei Monate alt war, bin ich mit meinen Eltern das erste Mal nach Jaffna gereist und war seitdem fünf Mal dort, um meine Oma zu besuchen. Doch immer war Krieg und ich bin überall Soldaten begegnet, die mit Maschinengewehren bewaffnet waren.

Seit fast drei Jahren konnte ich meine Verwandten aber schon nicht mehr sehen. Ganz besonders traurig bin ich, daß vor drei Tagen Mama’s Cousin Ruben, der erst 26 Jahre alt war, an einer Lungenentzündung sterben mußte, weil es keine richtigen Medikamente im Krankenhaus gab. Die Situation hat sich seit einigen Monaten sehr verschlimmert und wir beten jeden Tag dafür, dass endlich Frieden herrscht. Viele tausend Menschen sind inzwischen durch diesen furchtbaren Krieg gestorben oder mußten fliehen und leben jetzt in Flüchtlingslagern, die vom Militär bewacht werden.

humedica hat gestern glücklicherweise die schriftliche Erlaubnis von der Regierung bekommen, fast 500 Familien in einem Camp zu versorgen. Der srilankische humedica-Direktor, Pastor Sam, hat schon die ersten Hilfsgüter verteilt. Aber er braucht dringend weitere Spenden, damit er mit seinen Helfern mehr Lebensmittel, Decken und Hygieneartikel kaufen kann.

Deshalb bitte ich Sie von ganzem Herzen um Unterstützung für diese Hilfsaktion. Bitte vergessen Sie mein Land nicht und bitte beten Sie auch um Frieden für Sri Lanka.

Danke, daß Sie meinen Brief gelesen haben!

Ich schicke Ihnen viele Grüße aus Kaufbeuren

Ihre


Flüchtlingsdrama Sri Lanka: Hilfsgüter verteilt

Sie werden in Camps untergebracht und nach unseren Informationen unzureichend versorgt. Hunderttausende Menschen aus dem Norden Sri Lankas sind seit einigen Wochen auf der Flucht vor dem immer brutaler werdenden Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen und den so genannten Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE).

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Aufwärtstrend

Die Situation im afrikanischen Niger ist geprägt von Armut und Leid der Bevölkerung, das Land ist dringend auf Hilfe angewiesen. Das ist nur eine Seite der viel zitierten Medaille. Die positive Perspektive sollte aber auf keinen Fall verschwiegen werden. Die intensive medizinische Projektarbeit von humedica in der Region um die Stadt Kollo zeigt Früchte – trotz einer massiven Meningitis-Epidemie.

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humedica-Schlagzeilen Mai 2009

+++ 30-Jahr-Feierlichkeiten: Planungen schreiten voran +++ Einsatzmöglichkeiten 2009 - Trainingstermine +++ humedica-Umfragen +++ Praktikumsplätze zu vergeben +++

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humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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