Dear Sir or Madam,

bewegende Stunden angefüllt mit intensiver Arbeit, aber auch Hoffen, Bangen und Gebet, liegen hinter uns. Sie haben sicher alle die Berichterstattung um das schwere Erdbeben, das einen massiven Tsunami und Zerstörungen in verschiedenen Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima nach sich zog, in den Medien mitverfolgt.

Wieder einmal konnten wir ein Ersteinsatzteam sehr schnell entsenden, hatten zudem aufgrund unserer guten weltweiten Kontakte die Zusage von der „Liebenzeller Mission“, unserem Partner in Japan, für eine gezielte Unterstützung.

Leider wurde unser Team, voller Motivation auch in diesen Einsatz gestartet, noch inmitten der Vorbereitungen am Flughafen Narita in Tokio von den Entwicklungen überholt. Etwa drei Stunden nach deren Ankunft gab es eine erste Explosion am Atommeiler in Fukushima; in Deutschland war uns sehr schnell klar, dass wir aufgrund dieser Vorfälle die Einsatzkräfte wieder evakuieren werden müssen.

Die Entscheidung zu diesem Schritt fiel dann nur wenige Stunden später, rational auch für unsere Helfer in Japan der richtige Schritt, emotional schwierig zu verarbeiten. Sie waren so kurz vor Menschen in Not und konnten nicht eingreifen.

Ich möchte Ihnen, liebe Freunde und Förderer, heute versichern: Auch wenn wir eine solche Situation in unserer Geschichte noch nie hatten und die Entwicklung der kommenden Tage und Wochen beobachten müssen, bedeutet der Abzug unserer Hilfskräfte nur eine Unterbrechung unserer Bemühungen, definitiv kein Ende.

Wir haben bereits mit unseren Freunden von der „Liebenzeller Mission“, die neben ihrer Schwerpunktarbeit auch diakonische Projekte in Japan unterhalten, vereinbart, dass wir uns gemeinsam im Bereich des Wiederaufbaus engagieren werden. Dabei können wir uns der hervorragenden Infrastruktur der „Liebenzeller Mission“ im Land sicher sein.

Darüber hinaus unterstützen wir die Living Water Fellowship-Gemeinde und die seit bereits mehreren Jahren in Japan ansässige Organisation CRASH Japan bei der Verteilung von Nahrungsmitteln und Decken. Zahlreiche Hilfsgüter haben die Menschen im Katastrophengebiet bereits erreicht.

Ich möchte Sie freundlich bitten, unsere Bemühungen in Japan, die mitnichten beendet sind, durch eine gezielte Spende weiter zu ermöglichen. Durch die angesprochenen guten Kontakte ins Land, kommt diese Hilfe aus Deutschland Hilfsmaßnahmen und Wiederaufbauprojekten direkt zu Gute. Gleichzeitig bitte ich Sie um Gebet für die Betroffenen in Japan.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und jede Form Ihrer Unterstützung. Im Rahmen unserer eigenen Internetpräsenz und facebook halten wir Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Wolfgang Groß


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Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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