Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Kürze läuft die Frauenfußball-WM in Deutschland: Diesem Ereignis wird nicht die verdiente Aufmerksamkeit zuteil, obwohl unsere Fußballerinnen amtierende Weltmeisterinnen sind. Frauen dürfen inzwischen nach den gleichen Regeln Fußball spielen wie die Männer, sie kämpfen, sie sind ehrgeizig und selbstbewusst, sie leiden, sie spielen, ja, und sie siegen.

Fußball verbindet die Menschen auf der ganzen Welt. Fußball kann man überall und mit allem spielen: Stoffbeuteln oder Plastikflaschen, auf einer kleinen staubigen Fläche oder einem richtigen Bolzplatz.

Auch während der Einsätze von humedica kicken wir gerne während der Pausen mit den einheimischen Kindern. Das Spiel braucht keine Sprache. Ein ballähnlicher Gegenstand findet sich immer und Tore sind schnell markiert. Immer häufiger trauen sich auch die Mädchen aufs „Spielfeld“. Über das fröhliche Spiel können leicht Ängste vor den fremden Helferinnen und Helfern abgebaut werden. Bei der anschließenden Behandlung geht dann vieles leichter, man kennt sich ja.

Einander kennen, einander verstehen, füreinander einstehen: Seit mehr als 30 Jahren bemüht sich humedica intensiv um Menschen in Not, überall in unserer Welt. Gemeinsam mit etwa 1000 weiteren Helferinnen und Helfern darf ich diese nicht immer leichte Aufgabe bewältigen. In den nachfolgenden Berichten lernen Sie mit Cindy Johnson und Saskia Hankel zwei weitere Einsatzkräfte kennen.

Im Grunde aber ist Helfen wie Fußball ein Teamsport: Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind unsere Vorlagengeber. Nur gemeinsam erreichen wir mit Gottes Segen unsere Ziele. Nicht selten auch solche, die wir nicht für möglich gehalten hätten.

Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute und einen entspannten Sommer. Danke, dass Sie sich für die wichtige Arbeit von humedica interessieren. Danke für jede Form Ihrer Unterstützung.

Auch unserer Frauenfußball-Nationalmannschaft wünsche ich erfolgreiche Wochen und ein zweites „Sommermärchen“.

Mit vielen Grüßen aus Bad Hindelang,
Ihre

Irmgard Harms


Video: Selbstkritische Weltretterin

Selbstkritisch und reflektiert nennt sie es "Weltrettersyndrom": Simone Winneg über ihre Arbeit, Vorteile des Frauseins in den Einsätzen und Schwierigkeiten.

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Über den Wunsch, zurückzugeben

In der humedica-Datenbank sind mehr Frauen als Männer registriert. Zeit, Ihnen zwei von den ehrenamtlichen Helferinnen vorzustellen.

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humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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