Sehr geehrte Damen und Herren,

in der vergangenen Woche fand in unserer Kaufbeurer Zentrale das internationale humedica-Leitertreffen statt mit unseren Freunden aus Sri Lanka, Brasilien, Äthiopien, Israel, Indien und aus dem Kosovo – also aus Ländern, in denen humedica registriert ist und langfristige Projekte unterhält.

Das letzte Treffen lag bereits mehr als drei Jahre zurück, so dass es viel zu berichten gab, denn zwischen 2009 und 2012 ist, wie Sie ja wissen, eine Menge passiert und unsere Organisation enorm gewachsen. Ich möchte auf diesem Weg die Grüße unseres Leitungspersonals an Sie weitergeben und soll mich ganz herzlich für Ihre großzügige Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken.

Natürlich wurden auch Wünsche und Bitten an uns herangetragen, denn die Not ist überall groß und unsere Leute vor Ort werden praktisch jeden Tag mit dem Elend von zahllosen Menschen konfrontiert. Dabei geht es nicht nur um Einzelfallhilfen, sondern auch um konkreten Bedarf aus bereits bestehenden Einrichtungen. Drei Wünsche möchte ich an dieser Stelle nennen:

Die beiden Peniel-Schulen in Indien, deren Betrieb humedica seit mehreren Jahren unterstützt, brauchen dringend einen anderen Schulbus (Kosten liegen etwa bei 25.000 Euro). Der jetzige hat nur 14 Sitzplätze, transportiert aber jeden Tag nicht weniger als 80 Buben und Mädchen aus den Dörfern rund um die Stadt Kolar Gold Fields im indischen Bundesstaat Karnataka, die ansonsten die Schule nicht besuchen könnten. Und Sie wissen ja, nachhaltige Entwicklung in einem Land hängt in erster Linie von guter Bildung ab.

Um gute Schulbildung geht es auch in Sri Lanka. Unsere dortige Schwesterorganisation betreibt ja seit dem Tsunami, der die Insel an Weihnachten 2004 überrollte, die Internationale Schule Manipay. Eine Niederlassung dieser Einrichtung entsteht momentan in der Provinzhauptstadt Jaffna. Hier sollen künftig Vor- und Grundschulkinder unterrichtet werden. Ein kürzlich verstorbener humedica-Spender und pensionierter Schulleiter aus Kaufbeuren hat uns vor seinem Heimgang 25.000 Euro zur Verfügung gestellt, die in diese Baumaßnahme investiert werden; aber es fehlt doch ein größerer Betrag, um die Schule fertig zu stellen.

Auch aus Afrika erreichte uns eine dringende Bitte: Das humedica-Krankenhaus in Kollo, Republik Niger, braucht dringend noch ein Gebäude mit einer Entbindungsstation, da die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen, die zahlreichen Kranken und die schwangeren Frauen zu betreuen. Auch für diesen geplanten Bau benötigen wir eine größere Spende, da die allgemein eingehenden Zuwendungen für den Betrieb der laufenden Programme benötigt werden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich im nächsten Brief darüber berichten könnte, dass für diese Baumaßnahmen die benötigten Mittel eingegangen sind.

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen.
Ihr

Wolfgang Groß


Video: Opfer eines vergessenen Konflikts

Stefanie Huisgen war als Assistenzkoordinatorin in Uganda tätig und erlebte, wie aus Kongo geflohene Kinder, Frauen und Männer die grenznahe Stadt Kisoro erreichten. Das Erlebte möchte Stefanie in diesem Video gerne mit Ihnen teilen

mehr...

Uganda: Desaster im Dreiländereck

Seit Jahren wird der grausame Bürgerkrieg im Osten Kongos von der Weltöffentlichkeit ignoriert. Seit Jahren bemühen sich die Vereinten Nationen im Rahmen einer Friedensmission vergeblich um ebensolchen.

mehr...

Italien: Stille Katastrophe, kaum sichtbares Leid

20 Erdbeben pro Tag sind ein Zustand, dem kaum jemand etwas Positives abringen kann. Anders hingegen Michele Oliveri, der sich daran erinnert, dass noch vor wenigen Wochen bis zu 100 Erschütterungen seine italienische Heimatregion heimsuchten.

mehr...

humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×