Sehr geehrte Damen und Herren,

mit meinem Sohn Benjamin beschäftige ich mich seit dem Aschermittwoch mit dem Bibelleseplan „40 Tage Fastenzeit“, wobei wir heute Morgen die Verse 36 - 56 aus dem 26. Kapitel des Mätthaus-Evangeliums gelesen haben, in denen Jesus - kurz vor seiner Gefangennahme - drei seiner Jünger darum bittet, wach zu bleiben und mit ihm zu beten - doch die Drei versagen und es fallen ihnen die Augen immer wieder zu.

Der Text erinnerte mich an das Versagen in meinem eigenen Glaubensleben und ich bin dankbar, dass Gott mich dafür nicht verurteilt, sondern dass Jesus genau deshalb am Karfreitag den stellvertretenden Tod am Kreuz auf sich genommen hat, damit meine und auch Ihre Schuld und Sünde vergeben wird, verbunden mit der Zusage Ewigen Lebens in der Gemeinschaft mit Gott.

In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Christen in aller Welt feiern die Auferstehung unseres Heilands Jesus Christus und rufen sich die Worte zu:

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

Meine Familie und ich werden diese Worte heuer in polnischer Sprache hören und das hat folgenden Grund: Im Januar 1985 fuhr ich mit der Bahn nach Berlin und begegnete drei polnischen Studenten - darunter der angehende Mediziner Jaroslaw Czubak und seine damalige Freundin Marzena - die sich auf der Heimreise von einem Jugendtreffen der Ordensgemeinschaft Taizé befanden. Wir kamen ins Gespräch über Gott und die Welt und ich konnte Jaroslaw in der Folgezeit helfen, im Krankenhaus Vilsbiburg Arthroskopie (Gelenkspiegelung) zu erlernen, obwohl der „Eiserne Vorhang“ zu dieser Zeit noch fest verschlossen war.

Als Facharzt für Orthopädie führte Dr. Czubak dann später ehrenamtlich mit humedica Einsätze in Angola (unter Leprakranken) und Indien (operative Bein-Geradestellungen bei Mädchen und Buben, die an Kinderlähmung erkrankt waren) durch. Inzwischen ist mein Freund Jarek Professor und orthopädischer Chefarzt am Zentrum für medizinische Weiterbildung in Otwock. Mit seiner Frau Marzena nahm er im Januar an der Feier zu meinem 60. Geburtstag teil und lud unsere Familie im Gegenzug nach Polen ein.

Engagement im Rahmen der humedica-Ärzteteams führt häufig auch zu persönlichen Freundschaften, wodurch wir uns hier als große Familie fühlen, die nicht nur zusammen arbeitet, sondern auch gemeinsam feiert.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest sowie erholsame Feiertage und wäre Ihnen für eine Spende zugunsten der Ärzteteam-Arbeit sehr dankbar!

Ihr

Wolfgang Groß


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Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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