Dear Sir or Madam,

der Monat April war wieder mit vielfältigen Aktivitäten gefüllt.

Gemeinsam mit meiner Tochter Rebecca, die mich auf eigene Kosten begleitete (da sie 2013 in unserem Kinderprojekt ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchte), und mit Schwester Beatriz Semiano von den Dillinger Franziskanerinnen, reiste ich zu einem Monitoringbesuch sowie zur Teilnahme an der Jahreshauptversammlung von humedica Brasil in das südamerikanische Land, in dem wir schon seit 25 Jahren tätig sind. Neben unserem Familienpatenschaftsprogramm betreut humedica dort mehr als 200 Kinder aus sozial schwachen Familien auf einem Grundstück, das uns die Dillinger Franziskanerinnen 1994 geschenkt hatten und in Gebäuden, die durch Zuwendungen von „Fernsehrichter“ Alexander Hold Mitte der 90er Jahre gebaut werden konnten.

Während meines Aufenthalts ereigneten sich aufgrund von Starkregen in Teresópolis, nur etwa 40 km von unserem Projekt entfernt, wieder Erdrutsche, die fünf Menschen das Leben kosteten. Sie erinnern sich vielleicht, dass wir im vergangenen Jahr nach einer ähnlichen Katastrophe in dieser Region mit unseren Ärzteteams im Einsatz waren für Menschen, die teilweise bis heute von uns unterstützt werden. Der Vorstand von humedica Brasil möchte nun ebenfalls ehrenamtliches, medizinisches Personal für Katastropheneinsätze gewinnen, um im Bedarfsfall noch schneller helfen zu können.

Darüber hinaus hatten wir am 18.04. unser diesjähriges Frühjahrstreffen mit 150 Ehrenamtlichen aus der Region um Kaufbeuren, die uns das ganze Jahr über, aber insbesondere während der Weihnachtspäckchen-Aktion, helfen, viele Aufgaben zu erledigen, wozu beispielsweise Fahrdienste oder Mithilfe im Lager oder Büro zählen. Hierfür sind wir in ganz besonderer Weise dankbar, denn viele Aufgaben können ohne die vielen freiwilligen Mitarbeiter/innen nicht durchgeführt werden.

In unserem heutigen Brief geht es wieder einmal um unsere Ärzteteams, insbesondere um die Gefängniseinsätze, die wir seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit unserem Partner Prision Fellowship International in zahlreichen Entwicklungsländern durchführen.

Darf ich Sie bitten, uns für diesen Arbeitsbereich eine Spende zur Verfügung zu stellen, denn schon in der Bibel (Hebräer 13, 3) werden wir aufgefordert: „Denkt an die Gefangenen, und nehmt an ihrem Schicksal Anteil, als wärt ihr selbst mit ihnen im Gefängnis. Habt Mitgefühl mit den Misshandelten, als wäre es euer Körper, dem die Schmerzen zugefügt werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns in den vergangenen Monaten unterstützt haben, sei es finanziell, mit Sachspenden oder auch durch konkrete Mitarbeit hier oder im Ausland. Möge Gott Sie alle reichlich dafür segnen!

Mit herzlichen Grüßen bin ich auch heute wieder
Ihr

Wolfgang Groß


humedica-Schlagzeilen April 2012

+++ Äthiopien auf dem Nürnberger Frühlingsfest +++ Bitte alle Blicke auf uns richten +++ Medikamentenübergabe an malischen Bürgermeister +++ Globale Hilfe der Globus Fachmärkte +++

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humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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