Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn Sie diese Zeilen lesen, ist Weihnachten 2015 bereits Geschichte, wir bewegen uns auf den Jahreswechsel zu. Während ich Ihnen schreibe, liegt Weihnachten noch vor uns und ich bin nicht in Deutschland, sondern zu einem Arbeitsbesuch in unseren Projekten in Sri Lanka. Der Redaktionsschluss unseres Infobriefs bedingt diese zeitliche Verschiebung. Leider schreibe ich Ihnen mit nassen Füssen.

Nach massiven Regenfällen in den vergangenen Tagen gibt es großflächige Überschwemmungen, auch unsere Büroräumlichkeiten stehen im Erdgeschoß unter Wasser. Eine durchaus schwierige Situation für die Menschen und doch muss ich feststellen, dass es einen großen Unterschied zwischen der deutschen Kultur und Mentalität und jener hier gibt. Während wir in Deutschland bei einer solchen Überschwemmung gestresst in den „Katastrophenmodus“ schalten würden, bleiben die Menschen hier ganz gelassen, schieben in Gruppen fröhlich liegengebliebene Autos durch das kniehohe, trübe Wasser und lassen sich von dieser „Laune der Natur“ nicht unterkriegen.

Darum liebe ich dieses Land und seine Leute so sehr: Für ihre Ungezwungenheit und ihre Freundlichkeit auch in schwierigen Zeiten. So habe ich die Menschen in Sri Lanka auch während des 25 Jahre dauernden Bürgerkriegs im Norden der Insel erleben dürfen. Ich bin dankbar, dass ich mich von dieser Gelassenheit anstecken lassen darf, überlege aber als professioneller Helfer gleichzeitig auch, wie wir diese Information über die verschiedenen Kanäle verbreiten können, um die notwendigen Mittel zu erbitten, damit die Betroffenen unterstützt werden können; hier in Sri Lanka, aber auch in Südindien, wo die Stadt Chennai vor wenigen Tagen überflutet wurde.

Darf ich Sie freundlich bitten, unsere Arbeit, die (medizinische) Katastrophenhilfe im Zentrum hat, auch im nun anstehenden neuen Jahr zu unterstützen? Auch wenn wir im unten vorgestellten Text nicht nur nach vorne blicken, sondern auch kurz zurück, sind wir auf Ihre konkrete Hilfe angewiesen. Vielen Dank dafür.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute, Gottes reichen Schutz uns Segen für das neue Jahr!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr

Wolfgang Groß


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Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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