Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin gerade aus dem Kosovo zurückgekehrt, wo ich unser Leiterehepaar, Dr. David und Cynthia Johnson, in den Ruhestand verabschiedet habe. Dave und Cindy leiteten seit 2001 die von uns in dem kleinen Ort Krushe e Vogel errichtete Kindertagesstätte, eines unserer langfristigen Projekte, das infolge eines Nothilfeeinsatzes, nach Beendigung des Kosovokrieges entstanden war.

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Begegnung mit den Witwen und Halbwaisen dieses Dorfes und die herzzerreißenden Geschichten, von denen sie mir unter Tränen berichteten.

humedica war im August 1999 mit Flüchtlingen aus Albanien nach Prizren im Kosovo zurückgekehrt, wo wir für traumatisierte Kinder eine Freizeit veranstalteten. Unser damaliger Koordinator, Xhorxhi Papa, bat mich, ihn in ein Dorf zu begleiten, in das im März 1999 serbische Milizen eingedrungen waren, alle anwesenden, männlichen Bewohner getötet und die Witwen mit ihren Kleinkindern vertrieben hatten. Die Frauen baten uns inständig, eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder zu schaffen, da sie nun selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen mussten.

Mit großzügiger Unterstützung von „Sternstunden“, der Benefizaktion des BR, konnten wir im Jahr 2000 eine KiTa eröffnen, die bis heute mehr als 300 Kinder besuchten und die Stützpunkt einer mobilen Klinik ist, die von humedica-Ärzten betrieben wird. Insbesondere für die vaterlosen Buben war Dave ein wichtiger Ansprechpartner, der immer ein offenes Ohr und väterlichen Rat hatte.

Am 9. August 2014 gab es zum Abschied von Dave und Cindy einen „Tag der offenen Tür“ für die Dorfbewohner. Viele Tränen flossen und mir wurde durch die Dankbarkeit der Besucher neu bewusst, welchen wichtigen Beitrag wir in den Jahren nach dem Krieg geleistet hatten, die furchtbaren Erlebnisse zu verarbeiten und Trost zu finden bei zwei Menschen, die sich von Gott berufen fühlten, in schwerer Zeit an ihrer Seite zu stehen.

Damit diese Arbeit fortgesetzt werden kann, bitte ich ebenso um Ihre Unterstützung wie auch für unsere Hilfslieferungen nach Liberia. Nachdem wir vom Gesundheitsminister des Landes, Dr. Gwenigale, persönlich eine Liste der dringend benötigten Güter bekommen haben, schicken wir nun umgehend einen 40-Fuß-Container auf die Reise. Bitte helfen Sie uns helfen!

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen
Ihr

Wolfgang Groß


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Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens aud dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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