Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hoffen Sie sind gesund und kommen wohlbehalten durch diese ungewöhnlichen Zeiten. Auch uns bei humedica stellt die Situation rund um das Corona-Virus vor große Herausforderungen. Überall auf der Welt sind wir über unsere Partner unermüdlich im Einsatz, um die Folgen der Lock-Downs für die Menschen in Ländern wie Pakistan, den Philippinen oder Sri Lanka so gut es geht abzufedern. Viele von ihnen müssen als Tagelöhner quasi von der Hand in den Mund leben und haben durch die Maßnahmen alles verloren. Durch die Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln helfen wir ihnen und ihren Familien zu überleben.

Doch es gibt nicht nur Corona in diesen Zeiten. Unsere Hilfe geht in fast allen Projekten weiter. In Äthiopien beispielsweise betreiben wir in der Dollo Ado-Region, nahe der Grenze zu Somalia, Gesundheitsstationen in den großen Flüchtlingslagern. Zigtausende Menschen leben dort, geflüchtet vor Terror und Gewalt in ihrer Heimat. Auch sie stehen, unabhängig von den Geschehnissen aktuell, seit vielen Jahren vor einer ungewissen Zukunft. Eine Rückkehr in ihre Heimat Somalia ist zu gefährlich. Für die alltäglichen Untersuchungen kommen die Menschen gern in die von humedica betriebenen Gesundheitsstationen in den Flüchtlingslagern Melkadida und Kobe. Jedoch gibt es nur ein einziges Krankenhaus im Umkreis von einem Tagesmarsch, das in der Lage sein sollte, schwerere Erkrankungen zu behandeln und Operationen durchzuführen. Doch dieses Krankenhaus ist in einem schlimmen Zustand und kann diese Aufgabe kaum erfüllen. Es fehlt an qualifiziertem Personal und dringend notwendiger Ausstattung.

Das darf so nicht bleiben, haben wir uns gesagt und uns deshalb auch in diesen unsicheren Zeiten entschieden: Wir unterstützen das Krankenhaus in Dollo, damit es die medizinische Versorgung der etwa 500.000 Menschen wieder gewährleisten kann. Was wir planen, lesen Sie unten im Artikel.

Heinke Rauscher und Johannes Peter
Geschäftsführer humedica e. V.


Ein Krankenhaus muss helfen können

Ahmed saß auf der Ladefläche eines Pickups, als der Unfall passierte. Das Auto fuhr in eines der vielen tiefen Schlaglöcher Äthiopiens und kam von der Straße ab. Ahmed landete mit dem Kopf auf einem Stein und wurde bewusstlos. Mit einer Schädelfraktur musste er dringend ins Krankenhaus, allerdings: Hier in der Einöde, im Grenzland zwischen Äthiopien und Somalia, ist ärztliche Versorgung Mangelware.

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humedica braucht dringend Ihre Unterstützung

Im Einsatz für Menschen in Not zu sein, bedeutet eine tägliche Konfrontation mit den Schattenseiten des Lebens auf dieser Erde: Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen. Motiviert von unserem Glauben an die christliche Nächstenliebe geben wir unser Bestes. Wir wollen mit konkreter und nachhaltiger Hilfe Hoffnung schenken, wo Hoffnungslosigkeit regiert. Wir wollen Liebe leben, wo Hass und Unfrieden wüten.

Dabei vergeht kein Tag im Jahr, an dem wir Sie, liebe Freunde und Förderer nicht an unserer Seite brauchen würden. Bitte beten Sie für unsere Arbeit und bitte helfen Sie uns mit gezielten Spenden.

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