Gemeinsam gegen Hunger

Foto: Wolfgang Zwanzger

Klimawandel, Politische Konflikte, Armut: Die Gründe für Hunger sind vielfältig – und sorgen dafür, dass weltweit Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind.

humedica hilft deswegen in vielen Ländern, über Hunger aufzuklären und Hunger in nachhaltigen Programmen zu bekämpfen. Die Hilfe reicht dabei von Nahrungsmittellieferungen über Versorgung von Schwangeren hin zu Kursen und Materialien für den Aufbau einer eigenen landwirtschaftlichen Existenz.

Wieso gibt es Hunger?

Extremwetterlagen:
Naturkatastrophen und der sich immer schneller entwickelnde Klimawandel führen zum Beispiel zu Dürren und Überschwemmungen. Die Ernten werden zerstört

Politische Konflikte:
Während politischer Auseinandersetzungen und Krieg ist das Bestellen von Feldern oft nicht möglich. Eine Ernte ist so unmöglich.

Armut:
Wer arm ist, kann sich und seiner Familie nicht genug zu Essen kaufen. Durch Corona sind viele Menschen jetzt noch ärmer sind als zuvor. Die Folge ist eine Hunger-Pandemie.

Jeder zehnte Mensch weltweit hungert.

Mehr als jeder 10. Mensch leidet laut Food and Agriculture Organization of the United Nations unter Hunger. Und es könnte noch schlimmer kommen: Nach jahrelangen Krisen wie Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg, Umweltkatastrophen und Dürren werden noch mehr Menschen hungern müssen.

Aktuell leiden weltweit mehr als 820 Millionen Menschen unter Hunger. Ein Teufelskreislauf, denn wer als Erwachsener hungert, kann oft auch seine Kinder nicht ausreichend ernähren. Die Folgen einer Unterernährung im Kleinkindalter sind dramatisch: Der Entwicklungsrückstand ist anschließend kaum mehr aufzuholen.

Was ist Hunger?

Hunger kann sich verschieden ausprägen: Hunger kann eine extreme Unterernährung z.B. während Dürrekrisen sein (=akuter Hunger).

Aber auch Menschen die dauerhaft zu wenig Essen bekommen, hungern (=chronischer Hunger). Weltweit ist chronischer Hunger am weitesten verbreitet.

Foto: Wolfgang Zwanzger

Bekommen Menschen beispielsweise wegen einseitiger Ernährung einen Nährstoffmangel, spricht man vom verborgenen Hunger, der langfristig schwere Krankheiten hervorrufen kann und für Kinder besonders gefährlich ist.

Wie hilft humedica?

  • Mit Nahrungsmitteln für Schwangere und ihre Kinder
  • Mit Nahrungsmitteln in Regionen, die von Dürre, Naturkatastrophen und Krisengebieten betroffen sind, z.B. in Somalia, Tigray oder Madagaskar
  • Mit Kursen und Erstausstattungen für eine eigene Landwirtschaft oder Fischerei
  • Mit Kursen zur richtigen Ernährung, selbst in Krisenzeiten und mit wenig Mitteln