Hilfe für die Ukraine - Wie Ihre Spende wirkt

10.05.2022

humedica Mitarbeiter Tihomir Lipohar mit Kateryna und ihrer Familie. Foto: humedica

Kateryna* ist 93. Sie schläft auf einer Matratze, die notdürftig auf Holzpaletten gelegt wurde. Eigentlich stammt sie von der Krim. Wir treffen sie in einer Stadt im Westen der Ukraine. Ihr provisorisches Zuhause teilt sie sich mit ihrer Tochter und ihrem Enkel sowie dessen Familie. Insgesamt wohnen fünf Menschen in diesem kleinen Raum.

Kateryna und ihre Familie sind nicht zum ersten Mal auf der Flucht. 2014 machten sie sich schon einmal auf den Weg– damals flohen sie vor den Kriegshandlungen auf der Krim nach Kiev – jetzt mussten sie auch dort alles zurücklassen, was sie besitzen. Wie ihnen geht es vielen Ukrainern.

Auch Jed berichtet Schlimmes aus seiner Heimat. Er hilft in Schytomyr Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien zu leben um eine bessere Perspektive als ein Kinderheim zu haben. Bomben schlugen in der Nähe seiner Einrichtung ein. Schnell war deshalb klar: Die Kinder müssen in Sicherheit gebracht werden – raus aus der Ukraine. Über Kontakte kann humedica einen Bus organisieren. Dieser holt die Kinder nach Deutschland – und bringt im Gegenzug Hilfsgüter in die Ukraine.

Regelmäßig verlassen Hilfsgüter das humedica-Lager in Kaufbeuren in RIchtung Ukraine. Sie haben vor allem Medizin, Hygieneartikel und Lebensmittel geladen. Foto: humedica

Das humedica Logistikteam ist seit jenem 24. Februar als der Ukrainekrieg begann im Dauereinsatz. Permanent werden Medikamente, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und Decken erfasst, konfektioniert und auf LKW verladen.

Doch nicht alle Hilfstransporte starten in Kaufbeuren. Lebensmittel zum Beispiel versendet humedica auch von Rumänien aus. Dank der Unterstützung vieler Spender ist es möglich, die Waren über einen Partner dort zu kaufen und dann auf kurzem Weg in die Ukraine zu bringen – passgenau auf die Bedürfnisse zugeschnitten. Über Verteilzentren gehen die Hilfsgüter weiter an Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen – auch an Geflüchtete.

Die meisten Menschen sind froh, in Flüchtlingsunterkünften unterzukommen. Foto: humedica

In der moldawischen Stadt Balti kommen unterdessen neue Menschen aus der Ukraine an. Viele sind auf der Durchreise, einige möchten aber auch erstmal hierbleiben. Sie alle eint die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges – und das Bedürfnis zu schlafen. Moldawien ist eines der ärmsten Länder Europas. Die Kosten für Energie und Lebensmittel sind auch hier ins Unermessliche gestiegen. humedica unterstützt Menschen, die Flüchtenden eine Unterkunft stellen, deshalb mit den zusätzlichen Energiekosten. Außerdem versorgen wir die ukrainischen Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Ohne diese Hilfe wäre es vielen Moldawiern nicht möglich, Gastfreundschaft zu zeigen.

*Name geändert

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