humedica-Förderer Günther Busold erzählt

„Wer hat, soll Bedürftigen geben“

26.11.2021

„Wer hat, soll geben“, sagt Günter Busold immer. Der 77-Jährige ist ein aktiver Mensch, einer der anpackt. Insgesamt 46 Länder hat er schon bereist, zirka 300.000 Kilometer legte er dabei mit seiner Frau Eva Kramer zurück. Auch mit humedica reiste er als Ehrenamtlicher und Förderer bereits in Länder wie Brasilien, Indien, Äthiopien und Sri Lanka – und lernte Land und Mensch dabei von einer völlig anderen, authentischen Seite kennen.

Günter Busold und seine Frau Eva Kramer unterstützen ­humedica teils seit mehr als 17 Jahren mit Spenden und ehrenamtlichem Engagement. Busold findet: „Wer hat, soll geben.“ Foto: humedica

„Losgegangen bei humedica ist es vor 17 Jahren“, erzählt Busold. Da fuhr er für die „Geschenk mit Herz“-Aktion Päckchen in den Kosovo. „Ich war gerade in Rente gegangen und wollte weiter etwas Sinnvolles tun“, erinnert er sich. „Und spätestens nach dieser Fahrt, mit der wir den Kindern so eine Freude gemacht haben, wusste ich: Das ist ein Verein, der ist in Ordnung.“

Auch in den folgenden Jahren bleibt Busold humedica eng verbunden. Als Reisen für Ehrenamtliche und Förderer organisiert werden, sind er und Kramer sofort dabei. „Die Helferreisen haben mich fasziniert und mir die Möglichkeit geboten, ein Land vom Ursprung her kennenzulernen, ohne dass einem die schönsten Seiten vorgegaukelt werden“, sagt Busold. Auch für Kramer waren die Reisen etwas Besonderes: „Mich hat Äthiopien besonders fasziniert. Nicht nur die alte Geschichte des Landes ist außergewöhnlich. Auch die äthiopischen Helfer haben sich mit Liebe und Leidenschaft in ihre Arbeit gehängt.“

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„Nur noch“ Spender sein

Busold und seine Frau bestärken die Reisen in ihrem Engagement. Als Ehrenamtlicher fährt Busold weiter Päckchen aus oder bringt Einsatzkräfte an den Flughafen, damit sie bei einer Katastrophe schnell vor Ort helfen können. Auch Kramer engagiert sich mit Herzblut ehrenamtlich und sammelt unter anderem für die Geschenk mit Herz Aktion. Stolz präsentiert Busold auch die Urkunde, die er von humedica erhalten hat: „Die habe ich für zehn Jahre ehrenamtliche Tätigkeit bekommen. Inzwischen bin ich nur noch Spender.“

„Nur noch Spender“ – das sagt Busold so einfach. Seit 2007 spendet er an humedica regelmäßig für Kinder und Jugendliche. „Für mich war es logisch Familien-Förderer zu werden, nachdem ich mich so lange ehrenamtlich engagiert und ab 2005 jährlich gespendet hatte“, erklärt er. „Ich finde, wenn man wie ich genügend hat, dann sollte man andere unterstützen.“ Allein dieses Jahr ist Busold Mitglied in 21 Vereinen und unterstützt weitere 15 Organisationen mit Geldspenden.

humedica-Förderer Busold lernte humedica unter anderem über Reisen in Projektländer kennen. Bild: humedica

Wie man Familienmensch wird

Neben seinen Reisen erzählt Busold, der ursprünglich selbst keine Kinder hatte, auch viel von seiner Familie: „Durch Eva habe ich inzwischen zwei Kinder. Und durch Evas Kinder jetzt auch vier Enkelkinder“, erzählt er freudig und deutet auf ein Familienfoto, das auf dem Holzregal im Esszimmer steht. Sein ganzer Oberlippenbart hebt sich dabei und seine Augen verengen sich zu freundlichen Halbmonden. Er hat die zwei Töchter seiner Frau adoptiert. Ihr Vater war gestorben, als sie noch klein waren. Als Busold in ihr Leben trat, gab es zunächst eher vorsichtige Annäherungen: „Bei meinem ersten Besuch trauten sich die Mädchen nicht so recht zu mir herzukommen. Aber als Anja, die ältere der beiden, zu einer Verabredung aufstand, sah ich, wie sie sich bei der Tür umdrehte und ihrer Mama einen Daumen hoch zeigte“, erinnert er sich. Inzwischen ist die Familie eng zusammengewachsen.

Ob Busold sich auch wegen seiner persönlichen Geschichte und der seiner Frau für Alleinerziehende und Kinder engagiert? „Die brauchen es einfach am nötigsten!“ antwortet er. „Ich habe über humedica auch schon eine Starthilfe für eine Wäscherin gespendet, damit sie sich etwas Eigenes aufbauen konnte. Wir haben es hier im Vergleich noch gut. Hier kann man wenigstens eine regelmäßige Unterstützung bekommen, aber dort ist das anders. Da haben die Frauen und ihre Kinder dann nichts.“ Seine Frau sieht das genauso: „Die jungen Leute liegen meinem Mann am Herzen, weil da die Weichen gestellt werden fürs Leben.“

Weiter so!

Anderen möchte Busold reinen Herzens von seinen Erfahrungen mit humedica erzählen, wie er sagt. „Das ist ein Verein, der die Mittel sinnvoll einsetzt, der weltweit tätig ist und jahrzehntelange Erfahrung und Partner vor Ort hat“, rattert er aus dem Effeff herunter. Für humedica wünscht er sich deshalb nur: „Macht weiter so!“ Wir sagen Danke an Günter Busold und Eva Kramer für so viel Engagement und Herz!

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