Hintergrund:

Lebensmittel und medizinische Hilfe

Eine Woche nach dem Erdbeben in Indonesien ist die Not noch immer groß

25.01.2021

Auch mehr als eine Woche nach dem schweren Erdbeben leben immer noch viele Menschen in provisorischen Zeltcamps. Foto: AOCare

Auch mehr als eine Woche nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Not noch immer groß. humedica hilft vor Ort. Über den örtlichen Partner Alpha Omega Foundation verteilen wir Lebensmittelpakete für 2.300 Menschen, die durch die Katastrophe alles verloren haben. Ein medizinisches Team leistet zudem erste Hilfe und verteilt Mundschutze zum Schutz vor COVID-19.

Knapp 95.000 Menschen mussten fliehen, als am 15. Januar in Indonesien die Erde bebte. Das Beben hatte die Stärke 6.2 auf der Richterskala. Häuser wurden zerstört, Straßen unpassierbar. Die am stärksten betroffene Stadt Mamuju war quasi nicht erreichbar. 105 Menschen kamen ums Leben – drei werden noch immer vermisst.

Die COVID-19-Pandemie erschwerte die Hilfe der Retter. Sie kümmerten sich auch um Erste Hilfe. Foto: AOCare

„Die Hilfe gestaltete sich zunächst schwierig“, berichtet humedica-Mitarbeiterin Katharina Möller. „Die Straßen, die nach Mamuju führen, waren durch Erdrutsche zerstört. Zudem gab es Warnungen vor Nachbeben und Tsunamis. Die Coronapandemie erschwert unsere Maßnahmen zusätzlich.“

Die Lebensmittelpakete sollen die betroffenen Familien, die aktuell in behelfsmäßigen Zeltunterkünften leben, zumindest über die nächste Woche bringen. Sie beinhalten Reis, Nudeln, Zucker, Sojasauce, Kekse und Öl zum Kochen. Außerdem hilft das Team durch medizinische Nothilfe.

Die Helfer verteilen Lebensmittelpakete für mehr als 2.300 Menschen. Sie beinhalten Reis, Nudeln, Zucker, Sojasauce, Kekse und Öl zum Kochen. Foto: AOCare

„Viele der Menschen, die wir versorgen, haben alles verloren“, berichtet Katharina Möller weiter. „Überall sieht man Trümmer, die jetzt beseitigt werden müssen.“

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