Philippinen: Arbeitslos und ohne Geld durch die Quarantäne

humedica unterstützt Arbeiter mit Hilfspaketen

von Julia Kittnar,  01.04.2020

Arbeitslos zu sein – das bedeutet auf den Philippinen oft auch, mittellos zu sein. Besonders schwierig ist das aktuell für viele Familien, die von Tageslöhnen abhängig sind: Wegen der Corona-Pandemie hat der Inselstaat die Hauptstadt-Region unter Quarantäne gestellt, Arbeit gibt es kaum noch. Gemeinsam mit dem örtlichen Partner PHILRADS hilft humedica mit Hilfspaketen.

Die Pakete mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln werden von vielen dringend benötigt: Die Hauptstadtregion ist mit knapp 13 Millionen Personen die bevölkerungsreichste Region des Landes. Wie in Deutschland tätigen dort viele aus Panik Hamsterkäufe.

Die Partnerorganisation auf den Philippinen hat Lebensmittel und Hygieneartikel zu Paketen für insgesamt 2.000 Familien verschnürt. Foto: PHILRADS

Viele der Arbeiter in der Region leben jedoch von Tageslöhnen. Jetzt, da Firmen, Hotels, Industrie- und Regierungsbetriebe schließen mussten, fehlt ihnen ihr Einkommen. Auch Angestellte im Dienstleistungssektor, Verkäufer, Fahrer und Bauarbeiter sind von der Quarantäne betroffen. Sie haben meist nicht einmal genug Geld, um ihren Familien Nahrung für eine ganze Woche zu kaufen.

Ihnen hilft humedica schnell und unkompliziert. Der philippinische Partner PHILRADS hat Hilfspakete für insgesamt 2.000 Familien zusammengestellt. Die Familien erhalten unter anderem jeweils 15 Kilogramm Reis sowie je fünf haltbare Fisch- und Fleischdosen, Kakao und Seife – genug für mindestens zwei Wochen.

Viele Menschen auf den Philippinen haben durch die dortige Corona-Quarantäne aktuell kein Einkommen. Für sie sind die Lebensmittelpakete von humedica und PHILRADS besonders wichtig. Foto: PHILRADS

Doch nicht nur die Arbeiter spüren die Auswirkungen des Corona-Virus deutlich. Die medizinischen Hilfskräfte haben alle Hände voll zu tun und brauchen Hilfe: Um sich bei ihrer wichtigen Arbeit nicht selbst anzustecken, benötigen sie Dinge wie Handschuhe und Schutzbrillen. Aber wie in vielen Ländern reicht auch auf den Philippinen der Vorrat an persönlichen Schutzausrüstungen für die vielen Helfer nicht.

humedica will ihnen bei ihrer Aufgabe zur Seite stehen. Deswegen hat humedica-Partner PHILRADS 500 medizinische Hilfspakete mit Handschuhen, Kopf- und Schuhabdeckungen sowie Schutzbrillen zusammengestellt, um sie vor Ort zu verteilen.

Wir beten, dass möglichst viele die Situation gesund überstehen und medizinische Hilfskräfte wie Arbeiter bald in ihren Alltag zurückkehren können.

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