Nach der Explosion in Beirut fehlt manchen sogar die Seife

04.09.2020

Die Explosion in Beirut am 4. August hat viele Menschen aus ihrem Alltag, ihren Wohnungen, ihrem Leben gerissen. humedica ist auch einen Monat später vor Ort, um den Menschen zu helfen. Ganz alltägliche Bedürfnisse von Menschen, die besonders verletzlich sind, rücken jetzt in den Fokus.

Nach der ersten Hilfe hatte humedica die Menschen in Beirut bereits mit Hygieneartikeln und Mundschutzen versorgt, um sie vor dem Corona-Virus zu schützen, das sich nach der Explosion immer schneller ausbreiten konnte.

Die Explosion am 4. August in Beirut zerstörte viele Häuser. Manche Menschen verloren alles, was sie hatten. Foto: humedica

Jetzt wurden zusätzlich grundlegende Hygieneartikel an Frauen verteilt, die in der aktuellen Situation kaum mehr etwas besitzen: Sie hatten zuvor als Hausdamen für libanesische Familien gearbeitet. Bereits vor der Explosion war es für sie schwierig. Durch die Wirtschaftskrise im Libanon waren weniger Stellen verfügbar, vielen wurde gekündigt.

Inzwischen sind die Perspektiven dieser Frauen beinahe aussichtslos. Ohne Arbeit fehlt es ihnen nun selbst an einfachsten Dingen wie Seife. Auch Damenbinden sind durch Wirtschaftskrise und Explosion sehr teuer geworden. Sie sind zu einem Luxus geworden, den sich viele Frauen kaum leisten können.

Damenbinden sind für einige Frauen zum kaum bezahlbaren Luxusgut geworden. Foto: humedica

humedica hilft ihnen nun und verteilte diese grundlegenden Hygieneartikel, die für niemanden Luxus sein sollten. Insgesamt 600 Stück Seife und 400 Damenbinden kamen bei den Frauen an. Danke, dass Sie mit uns an der Seite dieser Menschen stehen!

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