Indien: Angst vor dem Verhungern – Lebensmittel für die Ärmsten

28.07.2020

Während in Deutschland die Corona-Zahlen schon lange sinken, ist Lage in Indien nach wie vor schwierig. Das Land ist nach den USA und Brasilien weltweit am stärksten von der Pandemie betroffen. Für viele ist Armut dabei das größte Problem. Sie fürchten sich weniger vor dem Virus als vor dem Verhungern.

Wegen der Ausgangssperren, die zum Schutz vor dem COVID-19-Virus am 24. März verhängt wurden, waren Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, plötzlich in großer Not: Über Nacht waren viele Tagelöhner und Gastarbeiter, die zusammen fast 50 Prozent der Bevölkerung ausmachen, arbeits- und obdachlos.

Auch die Kolar Gold Fields Region mit mehreren Slums und Grenzbezirken. Einige der Arbeiter haben in ihrer Verzweiflung beschlossen, nach Hause zu gehen – egal ob dieses Zuhause 90 oder 800 km entfernt liegt. Doch auch dort blieb vorerst die Hoffnung aus. Denn wie sollten sie als Haupternährer ohne Job und in die Quarantäne gezwungen ihre Familien ernähren? Grundlegendes wie Essen und Hygieneartikel und selbst sauberes Wasser fehlte ihnen.

humedica India half ihnen mit Hygiene-Kits und Essenspaketen. Insgesamt 20.000 Menschen wurden so unter anderem mit Reis, Dahl, Öl, und Salz versorgt. Seit dem 21. Juni unterstützt humedica die Menschen außerdem mit drei Kanistern dringend benötigtem Trinkwasser.

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Gleichzeitig stellte sich humedica India einer ebenso wichtigen wie herausfordernden Aufgabe: In einer sehr kollektiven Kultur, die wenig persönliche Distanz kennt, Bewusstsein für Abstand zu schaffen. Umso wichtiger war die Arbeit der Helfer, die die Bevölkerung beim Verteilen der Lebensmittel über Hygiene- und Sicherheitsregeln informierten, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Auch bei der Bekämpfung des Corona-Virus hilft humedica: Die Emmanuel Hospital Association (EHA) erhielt unter anderem Persönliche Schutzausrüstung wie Handschuhe und Schutzkappen für medizinische Angestellte des Krankenhauses. Aber auch Thermometer, Handdesinfektionsmittel und Masken konnten dadurch angeschafft werden. Besonders freute sich EHA-Mitarbeiter Shem über das neue Beatmungsgerät: „Das Gerät ist unabdingbar, um auch die kritischen Covid-Patienten versorgen zu können.“

Vielen Dank, dass Sie Shem und viele andere unterstützen! Denn nur gemeinsam können wir dieser Pandemie begegnen, die in einigen Teilen der Welt nach wie vor das Leben der Menschen auf vielfältige Weise bedroht.

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