Hygieneartikel für Beirut: Corona-Zahlen steigen

von Julia Kittnar,  23.08.2020

Seit der Explosion am 4. August steigen die Corona-Zahlen im Libanon stark an. Durch die Katastrophe war es kaum möglich, alle Vorkehrungen lückenlos einzuhalten. Nun wurde eine Ausgangssperre verhängt, um das Virus einzudämmen. humedica hilft in dieser schwierigen Situation unter anderem mit Hygienekits.

Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen wurden bei der Explosion Anfang August beschädigt. Patienten mussten aus den Einrichtungen in andere Krankenhäuser verlegt werden, das bereits belastete Gesundheitssystem musste viele zusätzliche Patienten versorgen. „Es war zu befürchten, dass sich das Corona-Virus in dieser Situation stark ausbreiten wird“, erklärt humedica-Koordinator Roland, der seit 10. August die Lage in Beirut sondiert.

Auch langfristig verschärft die Katastrophe die Lage: Viele Häuser wurden zerstört. Mehr Menschen als zuvor müssen sich nun den vorhandenen Wohnraum teilen. Sie leben enger zusammen und sind dadurch stärker der Gefahr ausgesetzt, sich mit Corona zu infizieren.

Da viel Wohnraum zerstört wurde, müssen die Menschen nun enger zusammenleben. Das erhöht das Risiko für eine schnellere Ausbreitung von Corona. Foto: humedica

humedica hilft deshalb mit Hygieneartikeln. Die Pakete sollen von der libanesischen Partnerorganisation Amel verteilt und enthalten unter anderem Seife, Handtücher und mehrere Masken. Durch die Ausgangssperre ist selbst diese Hilfe eine große Herausforderung.

Neben Hygieneartikeln werden auch Matratzen beschafft, denn viele Menschen stehen nun vor dem Nichts: Ihnen wurde von einen Tag auf den nächsten ihr Zuhause genommen.

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