Pressemeldungen:

Ausbreitung von COVID 19 verhindern

humedica Teil eines RKI/EMT/GOARN-Einsatzes im Kosovo

16.09.2020

Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica, ISAR Germany und die Johanniter-Auslandshilfe aus Berlin entsenden unter der Federführung des Robert Koch-Instituts ein gemeinsames „Emergency Medical Team“ (EMT) in den Kosovo. Zusammen mit Experten der Universitätsmedizin der Charité, des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf und des Kommando Sanitätsdienstes der Bundeswehr soll ein 12-köpfiges medizinisches Team unter der Leitung des RKI das lokale Personal sowohl in der Infektionskontrolle als auch der Behandlung von COVID-19-Patientenunterstützen und weiterbilden. Die Koordinierung des Einsatzes läuft über den National Focal Point für Emergency Medical Teams, der am RKI angesiedelt ist.

Katharina und Julia vom humedica-EMT-Team vor dem National Institute of public health im Kosovo. Foto: humedica

Der Kosovo gilt als eines der am meisten von COVID-19 betroffenen Ländern Europas. Reiserückkehrer aus dem Balkanland sind Erhebungen zufolge am häufigsten mit dem Virus infiziert. Das Team, das aus Medizinern, Krankenschwestern/Pflegern und Rettungsassistenten besteht, soll helfen, die Verbreitung von COVID-19 im Kosovo einzudämmen und das lokale Gesundheitswesen zu unterstützen und zu stärken.

Emergency Medical Teams (EMTs) sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zertifizierte medizinische Notfallteams, die unabhängig von der nationalen Infrastruktur medizinische Nothilfe leisten können.

„Für humedica ist es der erste EMT-Einsatz. Wir freuen uns, dass sich unser jahrelanges, intensives Training jetzt auszahlt und wir bei diesem wichtigen Einsatz dabei sein dürfen“, so humedica-Geschäftsführerin Heinke Rauscher.

„Die Johanniter freuen sich darauf, sich in das gemeinsame Team einzubringen. Unsere drei ehrenamtlichen Johanniter werden mit ihrer Expertise im Kosovo helfen, so wie sie diese bereits während eines Einsatzes in Mosambik unter Beweis gestellt haben“, sagt der Leiter der Johanniter-Soforthilfe, Jörn Ostertun.

Das gemeinsame Emergency Medical Team wird am Montag von Berlin aus in Richtung Kosovo aufbrechen und zwei Wochen im Land bleiben. Das EMT ist Teil einer größeren vom RKI-geleiteten Delegation aus Deutschland mit RKI-Experten und Experten des Global Outbreak Alert and Response Network (GOARN) der WHO.

Unsere Hilfe ist nur dank Ihrer Unterstützung möglich

Bitte bleiben Sie Teil dieser wichtigen Hilfe und unterstützen Sie uns mit einer wertvollen Spende.

Jetzt spenden
Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×