Armut, Dürren, COVID-19: humedica hilft im Südsudan 120.000 Menschen

12.11.2020

Armut, Dürren, Überschwemmungen und fehlende Wasserversorgung sind schlechte Voraussetzungen während einer Pandemie. Im Südsudan sind sie jedoch nur einige von vielen Problemen, mit denen die Bevölkerung dort aktuell zu kämpfen hat. humedica unterstützt die Menschen deswegen mit einem breit angelegten Projekt.

Hygieneschulungen sind ein wichtiger Baustein in humedicas breit angelegtem Corona-Projekt im Südsudan. Foto: humedica

„Wir hungern seit Februar“, erzählt Anila* aus dem Südsudan, nachdem sie Nahrungsmittel durch einen unserer Partner erhalten hat. „Besonders wir als Frauen hatten es in letzter Zeit schwer.“ Noch vor Corona mussten durch Unruhen im Land etwa 1,7 Millionen Menschen viele Familien ihr Zuhause verlassen. Nun sind viele von ihnen ohne Auskommen.

Hinzu kamen Dürren und Überschwemmungen, die die Ernährungssituation vieler verschlimmerte. Etwa sechs Millionen Menschen – die Hälfte der Bevölkerung – lebt unter Nahrungsmittelknappheit. In der südsudanesischen Bevölkerung sind deswegen viele Menschen sehr anfällig für die Pandemie, besonders die Schwächsten der Gesellschaft, beispielsweise Frauen, Kinder und Ältere.

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Ein Schwerpunkt unseres örtlichen Partners JAM ist deshalb die Sicherung der Ernährung. Um ihre aktuelle Not zu lindern, werden besonders bedürftige Familien Gutscheine für Lebensmittel- und Hygieneartikel erhalten.

Deshalb bekommen Familien, die von den Umständen besonders betroffen sind, Saatgut oder Fischerei-Kits, mit denen sie selbst für ihre Nahrung sorgen können. Gleichzeitig haben sie so die Möglichkeit, Lebensmittel weiterzuverkaufen. Damit will humedica ihnen den Start für eine eigene kleine Existenz bieten. Durch Trainings in speziell angelegten Demo-Gemüsegärten lernen die Menschen, wie sie Obst und Gemüse selbst anbauen und somit ihre Ernährung sichern können.

Eine weitere Gefährdung für die Menschen stellt die weltweite COVID-19-Pandemie dar. JAM sensibilisiert die Menschen in den Städten Jubo, Bor South, Twic und Aweil Centre deshalb für die notwendigen Hygieneregeln.

Neben Nahrungsmitteln und Hygieneschulungen werden den Menschen auch Handwaschmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Foto: humedica

Gleichzeitig schafft die Organisation durch die Unterstützung von humedica aber auch Handwaschmöglichkeiten und verteilt persönliche Schutzausrüstung wie beispielsweise Mundschutze an die Menschen.

Insgesamt wird humedica mit all diesen Maßnahmen mehr als 120.000 Menschen helfen können. Danke, dass Sie durch Ihre Unterstützung diese Hilfe immer wieder möglich machen!

*Name geändert

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