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Zyklonhilfe Südostafrika: Hilfe für Malawi

von Lisa Wolff, 21.03.2019

In den vergangenen Stunden und Tagen hat unser humedica-Team hautnah die Situation in Malawi erlebt. Tausende Menschen sind in Behelfsunterkünften untergebracht. Die Felder und damit die ausstehende Ernte sind von den Fluten zerstört. Es fehlt an Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. In enger Abstimmung mit unserem Partner Emmanuel International Malawi und den lokalen Behörden wird nun ein Maßnahmenplan abgestimmt. Wichtige Hilfsgüter wie Decken, Eimer und Plastikplanen zum Schutz vor weiteren Regenfällen werden schnellstmöglich verteilt. Um den Menschen ihre Lebensgrundlage zurückzugeben sollen langfristig auch Saatgut und Setzlinge organisiert werden. So können die Felder wieder bestellt werden.

Menschen in behelfsmäßigen Camps nach Überschwemmungen in Malawi

Den Menschen in Malawi fehlt es nach den Überschwemmungen an so gut wie allem. Die Verteilung von wichtigen Hilfsmitteln wie Decken, Eimern und Planen wird aktuell vorbereitet. Foto: humedica

„Uns ist es wichtig, wirklich nachhaltig zu helfen“, sagt Katharina Mayer, die für humedica die Hilfsmaßnahmen vor Ort koordiniert. „Wir stimmen uns sehr eng mit Emmanuel International und den lokalen Gesundheitsstrukturen ab, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.“

Aus diesem Grund werden sich die Hilfsgüterverteilungen von humedica und Emmanuel International zunächst auf die Region rund um Zomba in Malawi konzentrieren. Hier ist der Bedarf besonders hoch. In dieser Gegend sind Überschwemmungen selten. Verstärkt durch den Zyklon Idai haben die Ausmaße der Fluten die meisten Menschen unvorbereitet getroffen.

Zerstörtes Haus in Malawi nach den Überschwemmungen

Die Unwetter haben die Menschen in der Region um Zomba, Malawi, überrascht und für große Zerstörung gesorgt. Foto: humedica

„Als Ärztin habe ich vor allem die medizinischen Bedarfe der Menschen hier im Auge“, berichtet humedica-Einsatzkraft Liesel Ruff. „Gesundheitlich ist die Lage der Betroffenen zum Glück längst nicht so kritisch wie der Mangel an Lebensmitteln und Bedarfsutensilien. Wir werden das humedica-Medikit an eine lokale Gesundheitseinrichtung hier übergeben, die bereits regelmäßig die Camps in der Region besuchen.“

Mit den enthaltenen Medikamenten und Verbandsstoffen können 3.000 Menschen behandelt werden. Drohender Ausbreitung von Krankheiten wie beispielsweise Malaria soll unter anderem durch die Verteilung von Moskitonetzen vorgebeugt werden.

Weitere, umfassende Hilfsgüterverteilungen sind geplant. Um möglichst vielen Menschen in den vergessenen Regionen Malawis in dieser schwierigen Situation helfen zu können, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank für jede Form Ihrer Hilfe!

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