Hintergrund:

Simbabwe ist nicht vergessen

humedica Koordinator prüft Hilfeleistungen nach Sturm Idai

von Heike Knauff-Oliver

„Ich fahre mit einem Gefühl der Dankbarkeit nach Simbabwe“, erklärt Heinz Horsch, bevor er seine Reise in das von Wirbelsturm Idai verwüstete Land antritt. Zwei Wochen lang wird er als Koordinator vor Ort im Auftrag von humedica unterwegs sein. Welche Hilfe in Simbabwe benötigt wird, soll vor Ort geprüft werden.

Überschwemmungen und Erdrutsche gab es vor allem in den Provinzen Manicaland und Masvingo. Laut offizieller Berichte sind 250.000 Menschen betroffen, mehr als 150 wurden getötet. 95 Prozent des Straßennetzes und zehn Brücken sind zerstört, 48 Schulen und 18 Trinkwasserstellen beschädigt oder zerstört. Mindestens 200 Strommasten wurden weggespült.

Wirbelsturm Idai hatte Mitte März im Südosten Afrikas, in Mosambik, Malawi und Simbabwe gewütet. humedica-Einsatzkräfte halfen in Malawi. Doch auch Simbabwe hat noch immer unter den starken Schäden, besonders im Osten des Landes, zu leiden.

Im Rahmen der Zyklonhilfe in Südostafrika hat humedica`s langjähriger Partner CADEC (Catholic Development Commission) um Hilfe gebeten. Für das vorgeschlagene Projekt wird nun ausgelotet welche Hilfsmaßnahmen umgesetzt werden können. humedica möchte das Projekt mit einem Budget von ca. 150.000 EUR möglichst bald umsetzen.↵

Koordinator Heinz Horsch arbeitet eng mit den Menschen am Einsatzort zusammen. Foto: humedica

Vor Ort in Simbabwe wird Koordinator Heinz Horsch, gemeinsam mit den Ansprechpartnern von CADEC, die betroffenen Gegenden besuchen. Die geplanten Maßnahmen wird er mit allen Beteiligten genau durchsprechen und auf Bedarf prüfen. Gemeinsam mit den Partnern wird er dann einen ausführlichen Projektplan erstellen.

Nicht zum ersten Mal ist Heinz Horsch im Auftrag von humedica unterwegs. Er hat schon einige von Katastrophen verwüstete Regionen gesehen und das Leid der Menschen erlebt. Deshalb weiß er, wovon er spricht, wenn er sagt: „Ich bin dankbar, dass ich in einem Land aufwachsen durfte, in dem stabile politische und klimatische Verhältnisse herrschen. Ich bin dankbar, Menschen in Not helfen zu dürfen.“

Auch wir von humedica sind dankbar, dass wir dank der bisher eigegangenen Spenden und Unterstützung helfen können, damit die Menschen in Simbabwe nicht vergessen sind. Dass auch sie durch Ihre und unsere Hilfe neue Hoffnung auf Leben erhalten. Danke!

Falls Sie diese Hilfsmaßnahme noch unterstützen möchten, können Sie Ihre Zuwendung unter dem Stichwort: Zyklonhilfe Südostafrika auf unser Spendenkonto überweisen:
IBAN: DE35 7345 0000 0000 0047 47

oder über unsere Website unter
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