Pressemeldungen:

humedica hilft in Sri Lanka und auf den Philippinen

von Steffen Richter, 08.01.2019

Es waren bewegte Feiertage und ein nicht minder aufregender Jahreswechsel für die Helfer in den roten Westen von humedica. Nachdem ein dreiköpfiges Team am Heiligabend aufbrach, um als Ergänzung von acht indonesischen Einsatzkräften den Überlebenden des schweren Tsunami zu helfen, organisierte und unterstützte die Kaufbeurer Organisation Hilfe für die Opfer der Überflutungen im Norden Sri Lankas und auf den Philippinen.
 
Die Sturm- und Regensaison hat wohl auch dank des Klimawandels kaum noch feste Zeiten und scheint weltweit quantitativ wie qualitativ massiver zu werden. Akut betroffen sind der Norden Sri Lankas nach massiven Niederschlägen und die Regionen Calabarzoncal und Mimropa auf den Philippinen aufgrund des Taifuns „Usman“. Die offiziell bestätigten Zahlen zu beiden Katastrophen sind alarmierend: Während die philippinischen Behörden 75 Todesopfer, weiterhin Vermisste und knapp 200.000 direkt Betroffene beklagen, wurden in verschiedenen Orten rund um Jaffna mehr als 8.500 Menschen evakuiert, etwa 50.000 Personen wurden insgesamt von den Fluten getroffen.
 
 „Wir haben sofort und sehr schnell entschieden, dass wir die Menschen in Sri Lanka und auf den Philippinen gezielt helfen wollen“, sagt Wolfgang Groß, Geschäftsführer von humedica. „In Sri Lanka hat ein Team von unserer Schwesterorganisation humedica Lanka bereits erste Maßnahmen umgesetzt, auf den Philippinen unterstützen wir die Bemühungen von unserem lokalen Partner PHILRADS, mit denen wir bereits seit Jahren eng kooperieren.“
 
Insbesondere die Verteilung von dringend benötigten Gütern für Familien steht im Fokus der Hilfsmaßnahmen. „Wichtig ist jetzt, den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, nach vorne zu schauen“, ergänzt Wolfgang Groß. Ob es im Verlauf der kommenden Wochen auch Engagement im Bereich des Wiederaufbaus gibt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.
 
„Es hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, neben dem Einsatz unserer eigenen Teams aus Deutschland mit lokalen Organisationen zusammenzuarbeiten und auch verstärkt auf die Potenziale unserer Schwester- und Tochterorganisationen zu setzen“, erklärt Wolfgang Groß die vielfältigen Möglichkeiten des Eingreifens von humedica.

humedica bittet die Menschen in Deutschland um konkrete Unterstützung für diese Einsätze, herzlichen Dank.
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