humedica entsendet Einsatzteam zur Fluthilfe nach Kenia

Ostafrika: Überflutung und deren Folgen bedrohen Menschen

von Heike Knauff-Oliver

Große Not nach anhaltenden Regenfällen in den Ländern Ostafrikas. humedica sendet medizinisches Einsatzteam. Partner vor Ort leisten derzeit Nothilfe.

Nach Angaben des humedica Partners, World Concern, trifft es die Länder Somalia, Südsudan, Kenia und Äthiopien besonders schlimm. Nach wochenlangen starken Regenfällen in Ostafrika sind Hunderttausende Menschen von Fluten bedroht. Sie müssen in höher gelegene Gebiete fliehen. Insgesamt sind mehr als 2,5 Millionen Menschen von den Wassermassen betroffen.

Die Häuser der Menschen am kenianischen Tana-River sind durch die Regenfälle überflutet. Foto: Worldconcern

Ein humedica-Einsatzteam, ausgestattet mit dem Nötigsten, wie Medikamenten, wird voraussichtlich morgen von Frankfurt aus aufbrechen, um vorerst in Kenia Unterstützung zu leisten. Bei dem humedica-Team, bestehend aus Natascha Gegg (Baden-Baden), Dr. Oliver Emmler (Heidelberg), Dr. Greta Burmeister (Rostock), Matthias Gerloff (Ammerbuch) und Denise Weihing-Gnehm (Gomaringen) steht die medizinische Versorgung im Vordergrund.

Die am stärksten betroffenen Gebiete liegen in der Küstenregion, im Delta des Tana Flusses. Die Dörfer wurden von den Fluten überrascht, da es kein Frühwarnsystem gibt. Mehr als 70% der Unterkünfte – die überwiegend aus Lehm bestehen - wurden bis zur Unbewohnbarkeit beschädigt. Die Hygienebedingungen in der Region sind katastrophal und so wurde bereits ein Anstieg der Malariafälle gemeldet. Ebenfalls steigt die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs von Cholera sowie von anderen gesundheitlichen Flutfolgen wie Malaria und Diarrhöe. Aufgrund des durch Sturzfluten verursachten schlechten Straßennetzes, sind Gesundheitseinrichtungen schlecht zugänglich. Es mangelt an Medikamenten und Moskitonetzen. Daher besteht ein Bedarf an Hilfsgütern: Moskitonetze, Medikamente gegen Hautkrankheiten und Malariabehandlung. Das humedica-Einsatzteam wird Gesundheitseinsätze in schwer erreichbaren Dörfern durchführen.

Viele Menschen haben sich in provisorische Hütten gefüchtet. Foto: World Concern

Die meisten der derzeit genutzten Brunnen sind verschmutzt. Die Haushalte verbrauchen unbehandeltes Wasser und unterliegen somit der Gefahr von wasserbedingten Krankheiten. Daher besteht ein Bedarf an Wasseraufbereitungs- und Reinigungsmitteln. 70% der Häuser wurden beschädigt und somit wurden die meisten Menschen von ihren Höfen und Häusern vertrieben. Sie leben derzeit bei ihren Nachbarn oder Verwandten in höher gelegenen Regionen. Die Menschen vor Ort benötigen ein Dach über dem Kopf und eine Perspektive in ihrer überfluteten Heimat.

Auch die Ernährungssicherheit der Menschen ist bedroht. Sturzfluten haben die Farmen vollständig unter Wasser gesetzt und die Ernte beschädigt oder komplett zerstört.

Die Not der Menschen in Ostafrika ist groß. humedica arbeitet mit dem langjährigen lokalen Partner World Concern zusammen um den Menschen mit unserer schnellen Hilfe beizustehen. humedica ist auf Ihre Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie, damit wir den Menschen helfen und neue Hoffnung bringen können!

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