Breaking News:

Dengue-Fieber Epidemie: Hilferuf aus Honduras

Kinder brauchen Schutz vor Moskitos

von Heike Knauff-Oliver

Ein Hilferuf der Botschaft von Honduras ereilte humedica in diesen Tagen: Derzeit gibt es in Honduras eine landesweite Epidemie von Dengue-Fieber die sich immer mehr ausbreitet. Für Prävention und Schutz vor dem Virus, unterstützt humedica Kinder und Jugendliche, die von der Kinderhilfe Honduras betreut werden und eine dazugehörige Klinik.

Rund 300 Kinder leben auf der Santa Fe Ranch. Foto: nph Kinderhilfe Lateinamerika

Der Dengue-Virus wird von Moskitos übertragen und ist durch hohes Fieber, Muskelschmerzen und in den schwersten Fällen durch Blutungen gekennzeichnet. Er ist besonders aggressiv bei älteren Menschen und Kindern. Obwohl jedes Jahr Fälle von Dengue und anderen, durch Moskitos übertragene Krankheiten berichtet wird, ist 2019 in Honduras ein besonders alarmierendes Jahr. Fast 35.000 Menschen wurden bislang mit der Krankheit diagnostiziert. Darüber hinaus sind schon etwa 60 Kinder an Dengue gestorben. Es wird befürchtetet, dass sich die Epidemie in der zweiten Jahreshälfte verschärft. Deshalb erklärte der honduranische Gesundheitsminister den Notstand. August, September und Oktober sind die niederschlagsreichsten Monate. Mit dem Regen, werden sich die Moskitos noch vermehren.

„Neue Präventionsmaterialien ermöglichen es, unsere Kinder und Mitarbeiter nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den kommenden Jahren zu schützen“, erklärt Koordinatorin Lauren Pach, der Organisation Kinderhilfe Lateinamerika, kurz nph Honduras genannt. nph betreut etwa 300 sozial gefährdete Kinder und Jugendliche, die auf der Santa Fe Ranch, außerhalb der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa leben. Die Ranch befindet sich auf weitem, offenen Land in der Wildnis, mit viel Gras und Bäumen. Diese schöne, natürliche Umgebung bietet leider auch einen perfekten Nährboden für Moskitos. In den von hohem Gras bewachsenen und feuchten Gebieten, gedeihen und vermehren sich die Insekten in der Regenzeit besonders stark. Auf dem großen Grundstück ist es schwierig den Bewuchs unter Kontrolle zu halten. Nur mit Maschinen, ist dieser zu bändigen und Krankheiten zu verhindern die durch Moskitos übertragen werden.

Glücklicherweise wurde bislang bei keinem der Kinder die Diagnose Dengue gestellt. Aufgrund der alarmierenden Statistiken arbeitet nph an Vorkehrungen, damit die Kinder und Mitarbeiter nicht Opfer der Epidemie werden. Dank vieler vorbeugender Maßnahmen wie: Aufklärungsgespräche zum Thema öffentliche Gesundheit, Präparieren der Wände mit Chemikalien, Tiefenreinigung der Häuser und Gebäude und Desinfektionen zur Tötung von Moskitos. Durch diese Präventivmaßnahmen konnte bisher Schlimmeres verhindert werden.

Für Kinder ist das Dengue-Fieber besonders gefährlich. Foto: nph Kinderhilfe Lateinamerika

Mit der humedica-Soforthilfe können Moskitonetze in allen Kinder- und Seniorenzimmern der Klinik angebracht werden. Mit zusätzlichen Mückenschutzmitteln sollen auch die Gesundheitsämter bei der Vorbeugung und Behandlung von Dengue unterstützt werden.

Werden Sie Förderer

Als Förderer ermöglichen Sie uns nach Katastrophen schnell zu reagieren, mit monatlich planbaren Mitteln zu arbeiten und langfristige Hilfe zu leisten.

humedica-Förderer werden
Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×