Pressemeldungen:

humedica ist Gastgeber des internationalen TEAMS-Trainings

Humanitäre Helfer aus aller Welt in Irsee

von Steffen Richter

Im Juni wurde humedica als dritte deutsche Organisation von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zertifiziert, jetzt steht den Kaufbeurern eine weitere Herausforderung ins Haus: Zwischen dem 3. und 6. September werden zahlreiche internationale Gäste auf dem Sportgelände des TV Irsee am sogenannten TEAMS-Training teilhaben. Ziel des von Gastgeber humedica maßgeblich mitgestalteten und organisatorisch verantworteten Events ist die bessere Abstimmung unterschiedlicher Akteure in weltweiten Katastrophenszenarien sowie die Etablierung und Einhaltung von Standards.

Es ist ein gewaltiger logistischer, insbesondere aber auch organisatorischer Aufwand, den die verantwortlichen Planer im Hause humedica betreiben müssen, um diese drei Trainingstage auf höchstem Niveau umsetzen zu können. „Da wir neben den theoretischen Blöcken auch einen quantitativ hohen und durchaus herausfordernden praktischen Anteil haben, sind wir seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt“, erzählt Yvonne Michel, Sachbearbeiterin aus der humedica-Hauptzentrale. „Die Szenarien sind sehr authentisch, wir bauen im Grunde die Katastrophensituation nach. Das beinhaltet ein Einsatzcamp ebenso, wie viele Komparsen, die uns, natürlich authentisch geschminkt, als Verletzte oder auch in anderen Rollen unterstützen.“

Das TEAMS-Training, das ein internationales Konsortium aus sieben Einrichtungen universitären und anderen Initiativen, darunter humedica, verantwortet, wurde gestartet, um die Hilfe der zertifizierten Organisationen an Standards auszurichten und somit noch besser zu koordinieren. „Es muss das Ziel unserer gemeinsamen Anstrengungen sein, dem Menschen in einer wie auch immer gearteten Notsituation die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen; über alle Grenzen, Mentalitäten und Strategien hinweg“, erklärt Yvonne Michel weiter. „Mit diesem und regelmäßig folgenden Trainings sind wir auf dem besten Wege dorthin.“

In enger Abstimmung mit allen Konsortiumsmitgliedern wird das TEAMS-Training so strukturiert, dass weltweit nach gleichen Standards gearbeitet werden kann. Foto: humedica

Drei Tage lang wird Irsee nun fest in der Hand der internationalen Katastrophenhelfer sein und angesichts des intensiven Bemühens um Realitätsnähe wird sicher auch der eine oder andere staunende Blick von Zaungästen die Szenerie bereichern. „Es gibt bestimmt Momente, die sind spannender als Fernsehen“, lacht die Organisationschefin Yvonne Michel. „Vielleicht ist das auch der richtige Moment, um uns bei der Gemeinde, vor allem bei dem TV Irsee für die großartige Unterstützung zu danken, ohne die dieses Training sicher nicht möglich wäre!“

Regelmäßige Berichterstattung vom Training wird es täglich über unsere sozialen Ausspielkanäle und die Homepage geben.

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