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Vom Allgäu Airport: Hilfsgüterflug nach Somaliland unterwegs

von Steffen Richter, 12.10.2017

Die Situation ist seit Monaten dramatisch: Nach zwei Ernteausfällen aufgrund des weltweiten Klimawandels leiden rund 23 Millionen Menschen in Ostafrika unter einer extremen Dürre. humedica mit Zentrale in Kaufbeuren engagiert sich bereits seit Monaten auf unterschiedlichen Wegen und an verschiedenen Orten für die Betroffenen. Nun wurde mit maßgeblicher Unterstützung von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ ein Hilfsgüterflug auf den Weg gebracht, der sogenannte therapeutische Nahrung, weitere Medikamente und medizinische Bedarfe vom humedica-Heimatflughafen Memmingen aus nach Hargeisa bringt, Hauptstadt der international nicht anerkannten Republik Somaliland in Somalia.

Seit Jahresbeginn ist das ganze Ausmaß der neuerlichen Dürre im Osten Afrikas sichtbar: Die Vereinten Nationen sprechen von rund 23 Millionen direkt Betroffenen, phasenweise waren 1,4 Millionen Kindern akut vom Hungertod bedroht. Neben anderen Ländern sind Jemen und Somaliland im besonderen Fokus der internationalen Hilfsbemühungen, die insbesondere von Nichtregierungsorganisationen getragen und umgesetzt werden.

Eine starke Allianz gegen den Hunger in Ostafrika (v.l.n.r.): Wolfgang Groß (Geschäftsführer humedica), Alwin Lichtensteiger (Bürgermeister Memmingerberg), Bernhard Settele (humedica-Koordinator auf dem Flug), Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Werner Walcher (Stellvertretender Vorsitzender der Flughafenfreunde) sowie den Gastgeber vom Allgäu Airport, Geschäftsführer Ralf Schmid.

Seit Monaten bereits engagiert ist humedica insbesondere in Somaliland, eine de facto von Somalia unabhängige Region, de jure international aber nicht anerkannt. Bereits im Juli hatte die bayerische Organisation von Äthiopien aus per LKW dringend benötigte Hilfsgüter ins benachbarte Somaliland bringen können jetzt konnte mit maßgeblicher Unterstützung der Kinderhilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ unter anderem ein Flugzeug gechartert werden, das speziell abgestimmte Güter ins Zentrum der Katastrophe transportiert.

„Wir sind überaus dankbar für diese Unterstützung, die uns diese sicherlich ungewöhnliche Form der Hilfe erst ermöglicht“, erklärte Wolfgang Groß, humedica-Geschäftsführer am Rande des Abflugs. „Mit diesen dringend benötigten Gütern werden wir viele betroffene Menschen direkt versorgen können.“

Erstmals wird nun auch ein Hilfsgüterflug vom humedica-Heimatflughafen Memmingen aus auf den Weg gebracht, nachdem in den vergangenen Jahren bereits einige Ärzteteams vom Allgäu Airport starten konnten. Der Flughafen Memmingen und humedica unterhalten seit fünf Jahren eine enge Partnerschaft, in deren Rahmen auch Hilfsgüterflüge umgesetzt werden sollen.

Um die Hilfe in Ostafrika fortführen und weiter ausbauen zu können, ist humedica dringend auf Unterstützung angewiesen. Bitte werden Sie Teil von unserem Kampf gegen den Hunger und helfen Sie den Menschen vor Ort mit einer Spende. Vielen Dank!

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